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Ärgern Sie sich nie wieder über Ihren Stromanbieter!

Sie müssen sich jedes Mal zusammenreißen, wenn Ihr Stromanbieter die Preise erhöht? Sie fühlen sich von Ihrem Stromanbieter allein gelassen – und das trotz Jahren der Treue? Sie wollen endlich für Strom kein Geld mehr zum Fenster rauswerfen? Wir sind dafür da, dass all das endlich der Vergangenheit angehört. Es ist egal, ob Sie schon 20 mal den Anbieter gewechselt haben – oder noch nie. Wir erklären Ihnen wichtige Schritte anschaulich, geben Tipps und füttern Sie mit dem nötigen Wissen.

Sie möchten gleich wissen, wie viel Sie durch einen Strompreisvergleich sparen können? Fügen Sie Ihre Postleitzahl und den geschätzten jährlichen Verbrauch in unserem Rechner ein, korrigieren Sie gegebenenfalls Ihren aktuellen Versorger. Schon sehen Sie Ihr Ersparnispotenzial eines möglichen Wechsels!

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Anleitung

So vergleichen Sie Strompreise wie ein Profi

Checken Sie als Erstes die Kündigungsfrist Ihres aktuellen Stromvertrags. Notieren Sie sich darüber hinaus Ihren jährlichen Verbrauch und, falls vorhanden, Ihren aktuellen Stromanbieter sowie Ihren aktuellen monatlichen und jährlichen Abschlag als Vergleichswerte. Haben Sie noch nie einen Stromvertrag abgeschlossen, können Sie einfach den Grundversorgungstarif Ihres Wohnortes als Vergleichswert nehmen. Das wäre auch der Tarif, in den Sie „rutschen“ würden, würden Sie sich nicht aktiv um einen Anbieter kümmern. Machen Sie sich zudem Gedanken, welche Ansprüche Sie an Ihren nächsten Stromvertrag haben. Vielleicht wünschen Sie einen Ökostromtarif oder benötigen einen separaten Tarif für Ihre Wärmepumpe?

Strompreisvergleich für 12 Monats-Verträge

Seit unserer Gründung haben wir tausende Stromverträge gewechselt und unseren Kunden damit mehrere Millionen Euro gespart. Unsere Devise lautet: faire Konditionen, hohe Ersparnis und das Jahr für Jahr. Das möchten Sie auch? Dann erklären wir Ihnen unsere Methode hier Schritt für Schritt. Aber: Sie müssen bereit sein, jedes Jahr wieder einen Strompreisvergleich durchzuführen.

Ihr Notizzettel

Ziel: Hohe Ersparnis, fairer Strompreis, faire Vertragskonditionen

Zeitaufwand: 120 Minuten, jedes Jahr

Kriterien: 12-Monats-Verträge, Neukunden- und/oder Sofortbonus, kurze Kündigungsfrist (max. 6 Wochen), Preisgarantie, fairer Arbeitspreis (max. 11 ct/kWh)

Hilfsmittel: Vergleichsportale (mehr dazu hier), Beschwerdeportale, Suchmaschinen

Tipps: Prüfen Sie immer den Versorger. Vergleichen Sie sowohl den Arbeits- als auch Grundpauschale der jeweiligen Anbieter miteinander. Die Grundpauschale legt jeder Versorger individuell fest und deckt Kosten für Dienstleistung, Vertragsabschluss usw. Die Netzkosten sind überall gleich hoch und richten sich ausschließlich nach dem Verbrauch.

Finger weg von: Sachprämien, Verträgen mit Laufzeiten von mehr als 12 Monaten

Bereit? Dann kann es losgehen:

  1. Nutzen Sie Vergleichsportale und geben Sie Ihre Daten ein. Fürs Erste sind das: Verbrauch und PLZ. Wenn das Vergleichsportal Ihnen schon hier die Option gibt, nach Vertragslaufzeiten zu filtern, wählen Sie die Einstellung „12 Monate“. Klicken Sie anschließend auf „vergleichen“.
  2. Im zweiten Schritt geben Sie Ihren aktuellen Verbraucher ein. Das Vergleichsportal hat hier für Sie bereits einen Vergleichstarif eingetragen, in der Regel ist das der Grundversorgungstarif Ihrer Stadt. Überprüfen Sie also diese Eingabe.
  3. Nutzen Sie die Einstellungen und Filter der Vergleichsportale. Suchen Sie gezielt nach: 12-Monats-Verträgen, 12 Monaten Preisgarantie, Bonus (alle) sowie Ihren persönlichen Wünschen (z.B. Ökostromtarife). In den Filtereinstellungen wählen Sie „Individuell“ aus und bestimmen hier Ihre Vertragskonditionen. Wichtig sind vor allem Preisgarantie und Tarife pro Anbieter. Haben Sie einen Schwachlast- oder Doppeltarifzähler, können Sie das hier ebenfalls angeben (mehr zu dieser Einstellung hier). Um so viele Tarife, wie möglich einsehen zu können, entscheiden Sie sich hier gegen Tarife gemäß den Richtlinien des Vergleichsportals sowie dafür, mehr als zwei Tarife pro Anbieter zu sehen.
  4. Machen Sie einen Background-Check der Versorger, für die Sie sich interessieren, und schauen Sie sich die Kundenbewertungen an.
  5. Wählen Sie bis zu drei Suchergebnisse aus und vergleichen Sie diese miteinander. Vergleichsportale bieten Ihnen hierfür eine entsprechende Option an. Fragen Sie sich: Wo können Sie am meisten sparen? Welcher Anbieter berechnet Ihnen einen fairen Arbeitspreis? Was bietet Ihnen dieser Anbieter, was Ihnen bei Ihrem aktuellen fehlt?
  6. Entscheiden Sie sich für einen Strompreis und schließen Sie den Vertrag ab.

So funktioniert der Strompreisvergleich mit einem Wechselservice

Sie möchten jedes Jahr von günstigen Strompreisen profitieren, haben aber keine Lust auf den Strompreisvergleich? Geben Sie den Wechsel an einen Wechselservice, wie Wechselpilot, ab. Sie geben den Wechsel einmalig in Auftrag, wir kümmern uns fortlaufend um Ihren Stromvertrag. Wir vergleichen für Sie Preise von geprüften Anbietern und wechseln Sie jährlich fristgerecht in einen neuen Stromvertrag, damit Sie immer günstig Strom beziehen. Haben Sie Fragen oder kommt es zu Problemen mit Ihrem Stromanbieter, klären wir das für Sie.

Der Wechsel mit uns kostet Sie nur 15 Minuten Zeit. Folgendes müssen Sie dafür tun:

  • Berechnen Sie mit unserem Stromrechner Ihre potenzielle Wechselersparnis.
  • Zufrieden mit dem Ergebnis? Lassen Sie von uns Strompreise vergleichen, indem Sie das danebenstehende Formular ausfüllen und an uns abschicken.
  • Wir senden Ihnen an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse einen Tarifvorschlag zu und erstellen für Sie ein Kundenkonto – beides kostenlos und unverbindlich.
  • Mit dem Angebot einverstanden? Beauftragen Sie uns mit dem Wechsel! Wir führen Sie Schritt für Schritt durch, es dauert nur 15 Minuten.

In Ihrem Kundenkonto haben Sie immer den Überblick über Ihren Vertrag und den Wechselprozess. Haben Sie Fragen oder Anliegen, sind wir für Sie telefonisch, per Chat und E-Mail für Sie da.

Wie viel können Sie sparen?

Hier sofort Ersparnis berechnen!

FAQ

Die häufigsten Fragen zum Strompreisvergleich

Bei einem Strompreisvergleich können Sie bis zu mehrere 100 Euro sparen. Wie hoch Ihre Ersparnis ausfällt, hängt u.a. stark von Ihrem aktuellen Versorger ab. Sind Sie in der Grundversorgung – und damit im teuersten Tarif – können Sie durch einen Wechsel zu einem freien Anbieter eine hohe Ersparnis erzielen.

Unserer Erfahrung nach sparen Sie bei einem Strompreisvergleich im Schnitt bis zu 270 Euro. Es sind aber auch Ersparnisse von 500 Euro oder mehr drin.

Strom wird von Jahr zu Jahr teurer. 2020 liegt der kWh-Preis bei stolzen 21 ct/kWh. Dabei gilt unserer Erfahrung nach ein Strompreis von 19 ct/kWh als fair. Verantwortlich für die hohen Kosten sind Steuern, Umlagen & Netzentgelte. Diese steigen jährlich an und machen inzwischen mehr als die Hälfte des Strompreises aus. Wie viel Sie für Strom bezahlen, hängt demnach von drei Faktoren ab: Verbrauch, Anbieter & Wohnort.

Beim Strompreisvergleich sollten Sie neben dem Preis folgende Tarifbedingungen unbedingt beachten:

  • Vertragslaufzeit: Wir empfehlen eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. So bleiben Sie flexibel, können Bonuszahlungen mitnehmen, müssen sich aber nur einmal pro Jahr um Ihren Stromvertrag kümmern.
  • Kündigungsfrist: Eine faire Kündigungsfrist beträgt maximal sechs Wochen.
  • Preisgarantie: Bei einer vollständigen Preisgarantie kann Ihr Anbieter nicht ohne Weiteres den Preis anheben.
  • Kundenbewertung: Schließen Sie keinen Vertrag ab, ohne den Versorger vorher zu durchleuchten. Kundenbewertungen und -Meinungen können hier ausschlaggebend sein.

Wenn Sie zum ersten Mal Strompreise vergleichen und es sich um Ihren ersten Wechsel handelt, sind Sie in der Regel beim örtlichen Grundversorger. Die Stromversorgung ist gesetzlich gesichert und fällt in den Aufgabenbereich des Grundversorgers (meist sind das die Stadtwerke), sofern Sie sich nicht um einen alternativen Anbieter kümmern.

Wenn der Wechsel nicht reibungslos verläuft, werden Sie dennoch mit Strom versorgt. Die Stromversorgung ist in Österreich gesetzlich gesichert, weshalb Sie in so einem Fall in die Grundversorgung rutschen würden. Solange nicht klar ist, bei welchem Anbieter Sie Strom beziehen, kümmert sich der örtliche Grundversorger um die Belieferung.

Zwar sind die Preise in der Grundversorgung rund 30 Prozent höher als bei alternativen Anbietern, doch durch die Kündigungsfrist von zwei Wochen kommen Sie dort schnell heraus. Starten Sie also einfach den Wechsel erneut oder haken Sie bei Ihrem Wunsch-Anbieter nach, was schief gelaufen sein könnte. Gerne können Sie sich bei sämtlichen Fragen auch an uns wenden!

Ein Bonus lohnt sich beim Strompreisvergleich dann für Sie, wenn Sie Verträge mit einer Laufzeit von zwölf Monaten abschließen. Das gilt sowohl für den Neukunden- als auch den Sofortbonus. Sachprämien hingegen lohnen sich nie für Sie.

Um den besten Strompreis zu finden, ist ein Strompreisvergleich essentiell. Sie müssen diesen jedoch nicht eigenständig durchführen. Unsere Wechselpilot-Experten übernehmen den Strompreisvergleich für Sie und führen anschließend auch den Wechsel für Sie durch. So sparen Sie sich neben Stromkosten auch wertvolle Zeit.

Nehmen Sie den Strompreisvergleich selbst in die Hand, sind Vergleichsportale eine erste Anlaufstelle. Jedoch raten wir Ihnen, Suchergebnisse mit Vorsicht zu genießen und mehrere Portale zu nutzen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber.

Was ist wirklich wichtig?

Darauf sollten Sie bei Ihrem Stromvertrag achten

Damit Ihnen beim Strompreisvergleich niemand etwas vormachen kann, sollten Sie auch über die Vertragsbedingungen Bescheid wissen. Wir erklären Ihnen daher, worauf Sie bei Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen, Preisgarantie und Bonuszahlungen achten müssen.

Von wenigen Wochen bis hin zu mehreren Jahren ist in puncto Mindestvertragslaufzeit fast alles vertreten. Was alle Verträge eint: Wenn Sie nicht fristgerecht kündigen, verlängert sich Ihr Vertrag und zwar meistens noch mal um dieselbe Laufzeit. Also am besten kurze Laufzeiten wählen? Entscheiden Sie sich lieber für 12 Monatsverträge – die zahlen sich für Sie aus. Warum, erklären wir Ihnen hier.

  • >12 Monate: Ob zwei Wochen oder sechs Monate, was diese Vertragslaufzeiten eint, ist ihre Flexibilität. In der Theorie können Sie mit solchen Verträgen schneller auf Gegebenheiten des Strommarktes reagieren. Aber: Kündigungsfristen und Strompreise haben es gerne in sich. Faire Vertragsbedingungen sehen für uns anders aus.
  • 12 Monate: Diese Verträge sind meist an attraktive Bonuszahlungen geknüpft, mit denen Sie – sofern Sie zum Ende des Vertragsjahres kündigen und in einen neuen Vertrag mit Bonus wechseln – ihre Stromkosten effektiv senken können. Daher wechseln wir unsere Kunden ausschließlich in diese Verträge.
  • 24 Monate: Wer einen 24-Monatsvertrag mit Bonus abschließt, profitiert davon nur im ersten Jahr. Im zweiten bleibt der Bonus aus und damit steigen auch die Gesamtkosten. Häufig erhöhen Anbieter dann zudem die Preise, selbst bei Preisgarantien. Das hängt damit zusammen, dass sich Umlagen & Netzentgelte jedes Jahr verändern.

Wählen Sie eine kurze Kündigungsfrist

Unserer Erfahrung nach sollte eine faire Kündigungsfrist bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr maximal sechs Wochen betragen. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Gerade bei Verträgen, die über einen Zeitraum von wenigen Wochen andauern, ist die Kündigungsfrist im Verhältnis viel zu hoch. Manchmal beträgt sie sogar mehr als die eigentliche Vertragslaufzeit. Es empfiehlt sich daher immer, die Kündigungsfrist zu prüfen. Denn je kürzer die Kündigungsfrist, desto eher kommen Sie aus Ihrem Vertrag heraus.

Achten Sie auf eine lange Preisgarantie

Eine Preisgarantie soll Sie davor schützen, dass Ihr Versorger den Strompreis erhöht. Unterschieden wird dabei zwischen der vollständigen und der eingeschränkten Preisgarantie. Gleich jedoch vorweg: Selbst die vollständige Preisgarantie schützt Sie nicht vor Strompreiserhöhungen.

Beim Grundversorger haben Sie keine Preisgarantie. Das heißt, die Kosten können jederzeit angepasst werden. Legt Ihr Vertrag eine vollständige Preisgarantie fest, darf Ihr Stromanbieter nur dann den Preis erhöhen, wenn sich Mehrwertsteuer und Stromsteuer ändern. Im Falle einer eingeschränkten Preisgarantie betrifft das darüber hinaus auch Änderungen der Abgaben oder Umlagen.

In der Theorie klingt eine Preisgarantie vielversprechend, in der Praxis kann Ihnen kein Versorger stabile Preise garantieren. Dennoch raten wir Ihnen, immer eine Preisgarantie zu wählen – in jedem Fall eine, die sich mit Ihrer Mindestvertragslaufzeit deckt.

Entscheiden Sie sich für einen Vertrag mit Bonus

Beim Sofortbonus handelt es sich um einen Betrag, die Ihnen vier bis zwölf Wochen nach Vertragsbeginn ausgezahlt wird. Der Neukundenbonus hingegen wird fast immer prozentual an den Jahreskosten gerechnet und erfolgt zum Vertragsende. So oder so zahlen Sie im Endeffekt dank eines Bonus‘ weniger für Ihren Strom. Man spricht dann auch von effektiven Stromkosten: (jährliche Grundpauschale + Arbeitspreis * Verbrauch) + Netzkosten – Bonus = effektive Stromkosten. Da der Bonus nur im ersten Vertragsjahr und nur für Neukunden gilt, sollten Sie jährlich den Anbieter wechseln.

Lassen Sie die Finger von Sachprämien

Egal, ob es sich um ein Tablet, ein Smartphone oder einen Fernseher handelt, bei einer Sachprämie zahlen Sie immer drauf. Und das, obwohl Sie mit dem Wechsel in einen günstigeren Stromvertrag doch eigentlich Kosten sparen wollen! Passen Sie also auf: Der Strompreis, den Sie in einem Vertrag mit Sachprämie zahlen, ist in der Regel höher als in einem Vertrag mit Bonus. Dann lieber einfach 12 Monats-Verträge mit Bonus wählen und von dem dadurch Ersparten in Tablet, Smartphone oder Fernseher investieren.

Wir wissen, worauf es ankommt!

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Strompreis

Wie setzt sich der Strompreis in Österreich zusammen?

Der Strompreis in Österreich setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:

  • Energiepreis (Arbeitspreis)
  • Grundpauschale
  • Netzentgelt
  • Steuern und Abgaben

Der Energiepreis ist der Preis, zu dem der Versorger den Strom an die Verbraucher verkauft. Dieser wird pro Kilowattstunde berechnet und richtet sich ausschließlich nach dem Verbrauch. Kunden mit höheren Verbräuchen bekommen meist günstigere Energiepreise angeboten, als Kunden mit niedrigerem Verbrauch. Trotz sinkender Energiepreise ist der Strompreis für Verbraucher leicht gestiegen, hier sind steigende Steuern und Abgaben schuld.

Die Grundpauschale kann jeder Versorger für sich selbst festlegen um einige Ausgaben zu decken. Hierfür berechnet der Versorger kosten für Akquise von Neukunden, Kundenservice und Verwaltung.

Netzentgelte sind die Gebühren, die jeder Energieversorger für den Transport des Stroms zu den Abnehmern zahlt. Sie decken die Betriebskosten, die Instandhaltung und den Ausbau des Netzes. Die Preise dafür werden nicht von den Unternehmen, sondern wird von der Regulierungskommission der

E-Control festgelegt. Die Netzentgelte setzen sich zusammen, aus einem fixen Grundpreis und einem verbrauchabhängigen Arbeitspreis. Bei einigen Anbieter werden die Netzentgelte getrennt abgerechnet. In diesem Fall bekommt man jährlich zwei Rechnungen nach Hause. Eine vom Stromanbieter und eine vom Netzbetreiber.

Rund ein drittel am Strompreis machen Steuern und Abgaben aus. Diese werden von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden erhoben und können voneinander von Region zu Region abweichen. Deshalb ist der Standort auch eine erhebliche Variable, wenn es um die Energiekosten geht. Die prominenteste Steuer ist die Umsatzsteuer mit 20% in Österreich. Es gibt aber noch die Ökostromförderkosten, Elektrizitätsabgabe und einige mehr.

Daran erkennen Sie einen günstigen Strompreis

Diese Frage lässt sich pauschal nicht so leicht beantworten. Aus unserer Erfahrung heraus halten wir jedoch einen Arbeitspreis von unter 12 ct/kWh für günstig. Ob der Stromanbieter Ihnen bei der Grundpauschale ein angemessenes Angebot macht, hängt stark von Ihrem Verbrauch ab. Genau aus diesem Grund raten wir zu einem regelmäßigen Strompreisvergleich und -wechsel. Nur dann bekommen Sie ein Gefühl dafür, ob der Versorger Sie beim Grundpreis über den Tisch zieht – oder nicht.

Warum Strom in der Grundversorgung am teuersten ist

In Österreich ist es gesetzlich geregelt, dass Sie kein Haushalt ohne Strom bleibt. Das Ganze nennt sich Grundversorgung. Derjenige Anbieter, der in Ihrem Netzgebiet die meisten Haushalte beliefert, ist offiziell Grundversorger – und beliefert automatisch jeden Haushalt. Es sei denn, Sie entscheiden sich aktiv dagegen und wechseln zu einem anderen Anbieter.

Die Grundversorgung ist bequem. Nicht nur, weil Sie sich nicht kümmern müssen. Grundversorger müssen sich unter anderem an folgende Regeln halten:

  • Kunden in der Grundversorgung haben eine zweiwöchige Kündigungsfrist und können nur im absoluten Ausnahmefall gekündigt werden. Zum einen, wenn der Anbieter die Grundversorgung aus wirtschaftlichen Gründern nicht gewährleisten kann. Zum anderen, wenn der Kunde wiederholt nicht zahlt und der Grundversorger deshalb mehrfach die Versorgung unterbrechen muss.
  • Anbieter sind in der Grundversorgung dazu verpflichtet, Kunden rechtzeitig und eindeutig über Strompreiserhöhungen zu informieren. Dazu gehört auch, diese Information auf der eigenen Internetseite zu veröffentlichen.
  • Wenn der Grundversorger die Strompreise erhöht, haben Kunden immer ein Recht auf Sonderkündigung.
  • Grundversorger müssen den Energieverbrauch monatlich oder in anderen Zeitabschnitten, die jedoch zwölf Monate nicht wesentlich überschreiten dürfen, abrechnen. Zudem sind sie dazu verpflichtet, ihren Kunden eine monatliche, vierteljährliche oder halbjährliche Abrechnung anzubieten.
  • Kunden müssen spätestens sechs Wochen nach Beendigung des abzurechnenden Zeitraums eine Abrechnung erhalten.
  • Kunden müssen spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses eine Schlussrechnung erhalten.

Die Grundversorgung kostet 30 Prozent mehr

Grundversorger müssen nicht um ihre Kunden buhlen. Die starke Mehrheit österreichischer Haushalte bezieht aus reiner Bequemlichkeit beim Grundversorger Strom. Entsprechend muss der Grundversorger beim Strompreis kein Auge auf die Konkurrenz haben. Auf dem freien Markt nämlich herrscht ein harter Wettbewerb – bei über 1.000 Anbietern allerdings auch kein Wunder. Um Kunden zu gewinnen, senken Anbieter daher oftmals den Strompreis, weshalb sie deutlich günstiger sind als die Grundversorgung. Im Schnitt um bis zu 30 Prozent. Während Sie in der Grundversorgung meist über 24 Cent pro kWh zahlen, sind es beim freien Anbieter auch mal nur 17 Cent – manchmal sogar noch weniger.

Wer zum Beispiel in Wien wohnt, beim Grundversorger ist und jährlich 1.500 kWh verbraucht, kann durch einen Wechsel rund 100 Euro sparen. Bei einem höheren Verbrauch sind es noch mal mindestens 100 Euro mehr.

Sie möchten die Vorzüge der Grundversorgung genießen und trotzdem günstig Strom beziehen? Dann wechseln Sie mit uns Strom! Wir übernehmen für Sie alles, angefangen beim Stromtarifvergleich bis hin zur gesamten Kommunikation mit dem Versorger. Sie müssen sich um nichts kümmern, denn wir wechseln Sie jedes Jahr ganz automatisch in einen günstigeren Tarif – und sorgen immer dafür, dass Sie dabei sparen. 

Warum Ökostrom gar nicht so viel kostet

Ökostrom galt lange Zeit als sehr teuer und war daher unter Verbrauchern nicht allzu beliebt. Wieso noch mehr für Strom zahlen, wenn der Strompreis ohnehin schon nicht gerade günstig ist?

Inzwischen ist das anders. Aufgrund der Energiewende satteln mehr und mehr Anbieter auf Ökostrom um. Die Anzahl der Anbieter mit 100% Ökostrom wächst stetig in Österreich. Dadurch wird Ökostrom immer bezahlbarer. Ganz nach dem Prinzip: Angebot und Nachfrage.

Ökostrom her- und bereitzustellen ist zwar mit Kosten verbunden, trotzdem ist er zum Beispiel im Vergleich zur Grundversorgung günstiger. Der Strom in der Grundversorgung? Grau, selten grün. Vielleicht denken Sie sich nun: Aber niemand ist doch in der Grundversorgung! Doch, ganze 70 Prozent der Verbraucher. Mehr dazu, warum die Grundversorgung so viel kostet, lesen Sie weiter unten.

Ökostrom ist günstiger als die Grundversorgung

Im Grundversorgungstarif in Graz (Anbieter: Energie Graz) beispielsweise kostet eine kWh 22,85 Cent inkl. Netzentgelt und Steuern. Im Ökostromtarif zahlen Sie bei Energie Graz 23,48 Cent pro kWh. Das ist zwar etwas teurer als die Grundversorgung, aber eben nur etwas. Sie sehen: Ökostrom ist nicht unbezahlbar. Selbst reiner Ökostrom, etwa von MAXENERGY, kostet pro Kilowattstunde nur 17,08 Cent/kWh.

Auch nicht ganz uninteressant: Strom aus Atomkraft – egal, ob in der Grundversorgung oder im normalen Tarif – wäre erheblich teurer als Ökostrom, wenn die Folgekosten einberechnet würden. Zum Beispiel für die Endlagerung von Atomabfällen. Aber das werden sie nicht.

Bequem Strom sparen?

Mehr über Wechselpilot

Strompreise online vergleichen

So nutzen Sie Vergleichsportale richtig

Vergleichsportale erleichtern Ihnen die Suche nach dem besten Strompreis. Wir empfehlen Ihnen, mehrere Vergleichsportale für den Strompreisvergleich auszuwählen, statt sich auf eines festzulegen.

Wichtig ist, dass Sie der Auflistung der Suchergebnisse sowie den Empfehlungen nicht blind vertrauen. Warum? Um es mit den Worten der Verbraucherzentrale zu sagen: „Durch verdeckte Werbeanzeigen, die Verwertung persönlicher Daten oder höhere Preise, die sich aus eingerechneten Provisionszahlungen an die Anbieter der Dienstleistungen ergeben, tragen Sie als Nutzer […] oft versteckte Kosten.“

Vorteile

  • Vergleichsportale sind einfach in der Anwendung.
  • Über Filter können Sie Ihre Suchergebnisse eingrenzen.
  • Sie erhalten zu jedem Tarif Infos zum Versorger, Kundenbewertungen sowie Tarifdetails.
  • Sie können mehrere Tarife auswählen und diese gegenüberstellen lassen.
  • Die Nutzung von Vergleichsportalen ist kostenfrei und unverbindlich.
  • Oft finden sich auf Vergleichsportalen besondere Tarifangebote oder Deals (günstigere Preise, zusätzliche Bonusauszahlungen, …).

Nachteile

  • Pro abgeschlossenem Tarifvertrag erhalten Vermittlungsplattformen eine Provision des Anbieters. Je nachdem, wie hoch diese Provision ausfällt, ist es im Interesse des Portals, dass Sie sich für diesen Tarif entscheiden.
  • Manche Vergleichsportale schließen Deals mit Stromanbietern und bewerben diese prominent – zum Beispiel als Empfehlung.
  • Nicht immer ist klar gekennzeichnet, ob Sie den Vertrag mit dem Vergleichsportal oder dem Stromanbieter abschließen.
  • Von Vergleichsportalen gesetzte Voreinstellungen oder Filter können die Tarifauswahl für Sie minimieren. Ihnen werden dadurch in der Regel nicht alle Tarife angezeigt, die für Sie tatsächlich in Frage kommen.

So funktionieren Filter und Einstellungen auf Vergleichsportalen

Die Nutzung von Vergleichsportalen ist simpel, verwirren können jedoch die vielen Filter, Einstellungen und Suchergebnisse. Wir erklären Ihnen hier alles im Detail.

Einstellung: „Vergleichstarif“

Um zu berechnen, wie viel Sie durch einen Stromwechsel sparen, benötigen Portale einen Vergleichswert: Ihren aktuellen Stromtarif. Da Sie in der ersten Abfrage keine Angaben dazu machen können, wählen Vergleichsportale stets den Grundversorgungstarif Ihres Wohnortes voreingestellt aus. Sie sollten diese Angabe unbedingt prüfen und ggf. korrigieren, bevor Sie sich die Suchergebnisse ansehen.

Einstellung: „Vertragslaufzeit“

Es macht einen Unterschied, ob Ihr Stromvertrag eine Mindestvertragslaufzeit von wenigen Monaten, einem Jahr oder mehr als zwei Jahren besitzt. Vergleichsportale setzen häufig zwölf Monate Vertragslaufzeit als gegeben voraus. Warum? Um dauerhaft Stromkosten senken zu können, empfiehlt es sich, jedes Jahr den Stromvertrag zu wechseln. Das macht Sie jedes Jahr zum potenziellen Neukunden für Anbieter, weshalb Sie sämtliche Vorteile dieses Status (Neukundenbonus, günstigere Tarife usw.) nutzen können. Auch wir wechseln unsere Kunden aus diesem Grund jährlich in neue Tarife.

Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass für Sie nur Einjahrestarife infrage kommen. Auch Verträge mit längerer oder kürzerer Mindestvertragslaufzeit können sich für Sie lohnen. Das ist davon abhängig, was Sie mit einem Strompreisvergleich und -wechsel bezwecken. Mehr dazu lesen Sie weiter unten. Unser Tipp: Wenn Sie Verträge mit einer Mindestvertragszeit von zwei Jahren vergleichen möchten, verzichten Sie auf den Bonus. Achten Sie stattdessen auf niedrige Grund- und Arbeitspreise sowie eine lange Preisgarantie.

Machen Sie den Test und vergleichen Sie die Grund- und Arbeitspreise bei folgenden beiden Optionen miteinander: „Max. 12 Monate“ Vertragslaufzeit + „Alle Boni“ vs. „Max. 24 Monate“ + „Bonus nicht einberechnen“. Mit ziemlicher Sicherheit würden Sie bei der ersten Option deutlich mehr für den Grund- und Arbeitspreis zahlen als bei der zweiten. Richtig? Durch den Bonus jedoch bei Option 1 kommen Sie letzten Endes in der Regel jedoch auf ähnliche Preise – sind dafür aber ein Jahr weniger an den Anbieter gebunden.

Einstellung: „Ökostrom“

Immer mehr Versorger bieten inzwischen Ökostromtarife an. Aus diesem Grund haben Sie die Möglichkeit, gezielt danach zu filtern. Häufig haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, hier zu spezifizieren. Achtung: Jedes Vergleichsportal definiert Ökostrom und Nachhaltigkeit nach anderen Kriterien. Gerade bei Ökostromlieferanten lohnt sich ein Blick auf deren Seite, um mehr Informationen über Tarif und Versorger zu erhalten.

Einstellung: „Nutzung“

Bei der Nutzung wird unterschieden zwischen „Privat“ und „Gewerbe“. Ersteres ist als Voreinstellung ausgewählt – schließlich kommt nahezu kein Privathaushalt ohne Strom aus. Die Einstellung „Gewerbe“ ist dann für Sie von Interesse, wenn Sie auf der Suche nach einem Stromtarif für ein Unternehmen, einen Landwirtschaftsbetrieb oder einen Verein suchen, Sie selbstständig oder freiberuflich arbeiten. Trifft ein Kriterium davon auf Sie zu, empfehlen wir Ihnen, hier die Einstellung von „privat“ auf „Gewerbe“ zu ändern. Es gibt Gewerbestromtarife, die genau auf diesen Nutzen zugeschnitten und daher häufig günstiger für Sie sind als ein Privattarif. Beziehen Sie im Jahr mehr als 100.000 kWh Strom für Ihr Gewerbe, sprechen manche Vergleichsportale von Industriestrom und bieten Ihnen hierfür einen entsprechenden Rechner an.

Einstellung: „Bonus“

Diese Einstellung dürfte für Sie vermutlich die interessanteste sein. Schließlich lässt sich durch Bonusauszahlungen so richtig sparen und Vergleichsportale offerieren zusätzlich eigene Boni. Da es jedoch unterschiedliche Boni gibt und nicht jeder Tarif einen anbietet, gibt es auch hierfür eine Einstellung, die Sie sich näher anschauen sollten. Achtung: Nach Tarifen mit Sachprämien können Sie über diese Funktion nicht filtern.

Bonus nicht einberechnen: Durch diese Einstellung werden Ihnen in der Regel nur Tarife ohne Bonus angezeigt. Die Betonung liegt auf „in der Regel“, denn häufig schleichen sich dennoch Tarife mit niedrigen Bonuszahlungen ein. Grundsätzlich ist das aber dann für Sie relevant, wenn Sie einen Tarif suchen, der für Sie auf lange Sicht Sinn macht. Zum Beispiel, weil Sie sich nicht jedes Jahr mit dem Strompreisvergleich beschäftigen möchten. Ihre Ersparnis im ersten Jahr ist bei Tarifen ohne Bonus folglich nicht so hoch, Sie profitieren jedoch von langfristig faireren Energiepreisen. Denken Sie aber daran, dass Preisgarantien häufig nur ein oder zwei Jahre gelten und Sie vor Preiserhöhungen nicht dauerhaft geschützt sind.

Nur Sofortbonus: Ein Sofortbonus ist für Sie deshalb attraktiv, weil es sozusagen sofort Geld auf die Hand gibt. Ihr Anbieter zahlt Ihnen bereits zu Beginn der Vertragslaufzeit (in der Regel in den ersten drei Monaten) einen hübschen Betrag – einfach, weil Sie bei ihm den Vertrag abgeschlossen haben. Wählen Sie diese Option also, wenn Sie nur Interesse an solchen Boni haben. Bedenken Sie aber, dass Sie damit weitere Boni außen vor lassen.

Sofortbonus und Boni bis 15 Prozent: Über diese Einstellung werden Ihnen Tarife mit Sofort- und Neukundenbonus angezeigt. Für Letzteren gelten jedoch Einschränkungen: Nur Boni in Höhe von maximal 15 Prozent der Gesamtkosten im ersten Vertragsjahr oder maximal 100 Euro. Einschränkung klingt erst einmal negativ, aber bedenken Sie: Manche Anbieter werben mit Bonuszahlungen, die zu schön sind, um wahr zu sein. Alles hat seinen Preis, das kann auch zu hohe Boni betreffen. Diese Einstellung schützt Sie in gewisser Weise davor. Nichtsdestotrotz lautet unser Tipp: Überzeugen Sie sich lieber selbst davon, ob ein Bonus zu schön ist, um wahr zu sein.

Alle Boni: Diese Einstellung zeigt Ihnen vermeintlich alle Boni an. Tatsächlich läuft im Hintergrund jedoch meist ein Filter des Vergleichsportals. Zum Beispiel spielt Ihnen das Portal hier nur Boni aus, die den Plattform-Richtlinien entsprechen. Behalten Sie das also stets im Hinterkopf.

Geht’s auch ohne Vergleichsportal?

Ja! Mehr zu unserem Service

Alle Filtereinstellungen

Filtereinstellung: „Nur mit Gesamtrechnung“

Die Gesamtkosten für Strom in Österreich muss man in 2 grobe Bestandteile aufteilen. Zum einen gibt es die Energiekosten, unterteilbar in Arbeitspreis und Grundpauschale, die der Energieversorger den Kunden in Rechnung stellt. Zum anderen gibt es die Netzentgelte, Abgaben und Steuern. Diesen Teil erhebt der Netzbetreiber und stellt es auch dem Kunden direkt in Rechnung. Bei einem Stromverbrauch in Wien mit 2.500 kWh im Jahr sind das beachtliche 353,12 Euro/Jahr.

Mit dieser Filtereinstellung kann man Versorger bzw. Angebote herausfiltern bei denen die Rechnung für Energie- & Netzkosten von ein und demselben Unternehmen gestellt werden. Kunden bekommen so jährlich nur eine Rechnung, anstatt für Energie & Netz jeweils eine Rechnung pro Jahr. Das macht das ganze übersichtlicher und vereinfacht die Kommunikation bei Problemen.

Filtereinstellung: „Nur mit Preisgarantie“

Nutzen Sie immer die individuellen Einstellungen und definieren Sie Ihre Suchanfrage, so wie hier bei „Nur mit Preisgarantie“. Einige Anbieter werben mit sehr günstigen Konditionen zum Vertragsstart, jedoch behalten sie sich vor keine Preisgarantie auszusprechen. Somit können Preise jederzeit angepasst werden. Das gibt den Kunden nicht viel Sicherheit über die Vertragslaufzeit.

Es gibt auch Anbieter die sich mit dem Energiepreis an dem aktuellen Einkaufspreis auf den Märkten orientieren und stets mit einer gewissen Marge rechnen, aber dadurch den Preis erhöhen oder senken, je nach Marktpreis. Das kann auch seine Vorteile haben. In den meisten Fällen lohnt sich sowas aber nicht. Eine verlässliche Ersparnis lässt sich damit auf keinen Fall berechnen.

Nach Anbieternamen sortieren

Nach Anbieternamen zu sortieren macht deshalb Sinn, weil Sie so alle Tarife pro Anbieter auf einen Blick haben. Das ist gerade dann hilfreich, wenn Sie sich alle Tarife pro Anbieter anzeigen lassen oder auf der Suche nach einem bestimmten Anbieter sind. Eine nützliche Funktion also, die Ihnen aber auf der Suche nach dem günstigsten oder fairsten Tarif kaum hilft.

Nach Kundenbewertungen sortieren

Kundenbewertungen sollten Sie in jeden Strompreisvergleich miteinbeziehen. Wir legen Ihnen jedoch ans Herz, sich nicht nur auf Kundenbewertungen der Vergleichsportale zu verlassen:

  • Kundenbewertungen werden in der Regel zu Beginn der Vertragslaufzeit eingeholt und sind daher wenig aussagekräftig, was die Erfahrung auf lange Sicht betrifft.
  • Kundenbewertungen beziehen sich nicht allein auf den Tarif. Vielmehr fließen in die Bewertung auch die Erfahrung des Wechselprozesses ein, der in den meisten Fällen über das Portal verläuft. Angenommen, ein Verbraucher ist mit dem Tarif sehr zufrieden, aber beim Wechselprozess gab es Probleme, dann wird die Kundenbewertung das widerspiegeln.
  • Manche Kundenbewertungen können gekauft sein, etwa über Marketingagenturen.

Dasselbe gilt auch für Weiterempfehlungen. Kurzum: Lassen Sie sich von mittelmäßigen oder schlechten Bewertungen nicht abschrecken und von besonders guten nicht blenden. Lesen Sie sich die Bewertungen durch und holen Sie unabhängige Kundenmeinungen ein, zum Beispiel über Beschwerdeportale.

Nach Preisgarantie sortieren

Nach der Dauer der Preisgarantie zu sortieren lohnt sich, wenn Sie auf der Suche nach einem mehrjährigen Stromtarif sind. Behalten Sie hierbei immer im Hinterkopf, dass auch die beste Preisgarantie Sie vor einer Strompreiserhöhung nicht bewahren kann. Zunächst einmal sagt die Dauer einer Preisgarantie nichts darüber aus, ob sie vollständig oder eingeschränkt greift. Hinzu kommt, dass vollständige Preisgarantien über einen langen Zeitraum ihren Preis haben können und Tarife dadurch teurer werden.

Nach Preis sortieren

Wenn Sie diese Funktion nutzen können, tun Sie es. Dadurch blenden Sie nämlich Empfehlungen der Vergleichsportale aus und können danach suchen, weshalb Sie hier sind: nach günstigen Tarifen. Behalten Sie dennoch im Hinterkopf, dass ein günstiger Preis nicht zwangsläufig für einen optimalen Tarif spricht. Checken Sie also auch hier die Rahmenbedingungen sowie den Versorger genau.

Funktion Strompreise vergleichen

Viele Vergleichsportale bieten Ihnen an, bis zu drei Stromtarife auszuwählen und diese gegenüberzustellen. Daher gibt es an jedem Suchergebnis ein Hakenfeld, das Sie anklicken können. Die ausgewählten Tarife sammelt das Vergleichsportal häufig in einer Leiste unten am Bildschirmrand, die mitläuft. Wenn Sie dort dann auf „vergleichen“ klicken, werden Sie weitergeleitet zur Gegenüberstellung. Diese Funktion ist hilfreich und lohnt sich gerade dann, wenn Sie ein letztes Mal alle Unterschiede auf einen Blick sehen möchten. Wir raten Ihnen daher dazu, die Funktion zu nutzen, nachdem Sie selbst schon einen ausführlichen Vergleich und Hintergrundcheck getätigt haben.

Wie viel sparen Sie beim Wechsel?

Berechnen Sie hier Ihre Ersparnis!

Wechselservice vs. Vergleichsportal

Das bringt Ihnen ein Strom-Wechselservice

Frau und Herr Stephan aus München ärgerten sich jahrelang über ihre Stromrechnungen, waren aber nie motiviert genug, den Anbieter zu wechseln. Bis Freunde ihnen von unserem Service erzählten. Sie stellten fest, dass Stromkosten sparen nicht nur leicht ist – sondern auch schnell geht. Für ihre Stadtwohnung mit 110 Quadratmetern Wohnfläche und 6.000 kWh Verbrauch sparen sie seither 1.000 Euro im Jahr.

Vielleicht geht es Ihnen so, wie dem Ehepaar Stephan. Finden Sie hier heraus, ob für Sie ebenfalls ein Wechselservice, wie unserer infrage kommt.

Lohnt sich ein Wechselservice für Sie?

Das kommt ganz darauf an! Wohnen Sie beispielsweise in einer WG, ist von Vorteil, dass endlich mal jemand anders das leidige Thema übernimmt und für den Haushalt den Überblick behält. Für Familien hingegen ist besonders attraktiv, dass sie durch Wechselservices Zeit sparen. Diese kümmern sich schließlich nicht nur um den Wechsel an sich – sondern auch in der Regel um die ganze Kommunikation mit dem Stromanbieter. Sollte es also mal Probleme geben oder der Bonus nicht ausgezahlt werden, springen die Energieexperten ein.

Sind Sie aber bereit, jährlich ein paar Stunden in einen gründlichen Stromvergleich und – Wechsel zu investieren, dann lohnt sich ein Wechselservice für Sie eher nicht. Für alle, die Stromkosten sparen möchten, ohne selbst aktiv werden zu müssen, lohnen sich Wechselservices. Es also ist eine Frage der Bequemlichkeit (wie eigentlich bei fast jedem Service).

Wie seriös sind Wechselservices wirklich?

Eine sehr wichtige Frage. Schließlich sollten Sie einem Dienstleister, dem Sie persönliche Daten, wie Namen, E-Mail- und Wohnadresse, Telefonnummer sowie Bankdaten übermitteln, vertrauen können. Wir können nicht für alle Wechselservices sprechen, deshalb raten wir Ihnen, sich vorab über den Wechselservice Ihrer Wahl schlau zu machen.

Zum Beispiel hat Stiftung Warentest im März 2019 einen Test zu Wechseldiensten veröffentlicht. Neun Services wurden getestet – darunter auch wir – und sieben von Ihnen konnte Stiftung Warentest ohne Weiteres empfehlen. Das Fazit zu Wechselpilot? „Sehr empfehlenswert“.

Worauf sollten Sie bei einem Wechselservice achten? Die Verbraucherzentrale findet, ein Wechselservice sollte Folgendes offen darlegen: Leistungsumfang, Abläufe, Tarifkriterien, Vertragslaufzeit, Finanzierungsstruktur, Kosten für die Kunden. Zu uns finden Sie all diese Informationen in unseren AGB.

Warum kostet Wechselpilot Geld – andere Services aber nicht?

Wir berechnen Ihnen Geld für unseren Service (20 Prozent auf Ihre jährliche Ersparnis), um unabhängig zu bleiben. Folglich können wir frei Strom- und Gasanbieter für Sie auswählen und empfehlen. Sie zahlen für den Service, also steht Ihr Interesse an oberster Stelle. Die Provision vom Kunden zu verlangen, ist in unserer Branche nicht unüblich. Es gibt auch Wechselservices, die eine feste Jahrespauschale verlangen.

Andere Wechseldienste finanzieren sich über eine Provision vom dem Strom- oder Gasanbieter, bei dem ihr Kunde schließlich den Vertrag abgeschlossen hat. Diese Provision kann unterschiedlich hoch sein – je nach Abmachung. Ja, auf diese Weise ist der Service dann kostenlos für Sie. Andererseits besteht natürlich die Möglichkeit, dass der Wechseldienst Sie tendenziell eher zu den Versorgern wechselt, von denen er eine höhere Provision erhält.

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