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Stromkosten sparen ohne aufwendigen Stromvergleich

Ein Stromvergleich lohnt sich immer – egal, ob Sie seit Jahren beim selben Anbieter sind oder sich zum ersten Mal mit dem Thema auseinander setzen. Denn nur, wenn Sie Strompreise jährlich vergleichen, können Sie langfristig ihre Stromkosten senken. Kurzum: Sie sparen richtig Geld und das bis zu 450 Euro im Jahr.

Übernehmen wir für Sie den Strompreisvergleich, sparen Sie zudem jeglichen Aufwand und damit kostbare Nerven. Wir finden für Sie unter tausenden Stromtarifen den besten und kümmern uns um den Wechselprozess. Nutzen Sie gleich hier unseren Strompreisrechner und berechnen Sie Ihre potenzielle Ersparnis:

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Strompreisvergleich kurz & knapp

  • Um zu erkennen, ob ein Strompreis fair ist, sind regelmäßige Strompreisvergleiche und -wechsel unerlässlich.
  • Die Chance auf einen fairen Strompreis ist in 12-Monats-Verträgen mit Bonus und 12-monatiger Preisgarantie am höchsten.
  • Strompreise in Verbindung mit Sachprämien sind nicht empfehlenswert.
  • Überprüfen Sie immer den Anbieter des Strompreises und beharren Sie auf Bonusauszahlungen.

FAQ Strompreisvergleich

Beim Strompreisvergleich sollten Sie neben dem Preis folgende Tarifbedingungen unbedingt beachten:

  • Vertragslaufzeit: Wir empfehlen eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. So bleiben Sie flexibel, können Bonuszahlungen mitnehmen, müssen sich aber nur einmal pro Jahr um Ihren Stromvertrag kümmern.
  • Kündigungsfrist: Eine faire Kündigungsfrist beträgt maximal sechs Wochen.
  • Preisgarantie: Bei einer vollständigen Preisgarantie kann Ihr Anbieter nicht ohne Weiteres den Preis anheben.
  • Kundenbewertung: Schließen Sie keinen Vertrag ab, ohne den Versorger vorher zu durchleuchten. Kundenbewertungen und -Meinungen können hier ausschlaggebend sein.

Wenn Sie zum ersten Mal Strompreise vergleichen und es sich um Ihren ersten Wechsel handelt, sind Sie in der Regel beim örtlichen Grundversorger. Die Stromversorgung ist gesetzlich gesichert und fällt in den Aufgabenbereich des Grundversorgers (meist sind das die Stadtwerke), sofern Sie sich nicht um einen alternativen Anbieter kümmern.

Wenn der Wechsel nicht reibungslos verläuft, müssen Sie sich keine Sorgen machen, ohne Strom dazustehen. Die Stromversorgung ist in Österreich gesetzlich gesichert, weshalb Sie in so einem Fall in die Grundversorgung rutschen würden. Das heißt, solange nicht klar ist, bei welchem Anbieter Sie Strom beziehen, kümmert sich der örtliche Grundversorger um die Belieferung.

Ein Bonus lohnt sich beim Strompreisvergleich dann für Sie, wenn Sie Verträge mit einer Laufzeit von zwölf Monaten abschließen. Das gilt sowohl für den Neukunden- als auch den Sofortbonus. Sachprämien hingegen lohnen sich nie für Sie.

Wie viel Sie für Strom bezahlen, hängt von drei Faktoren ab: Ihrem Verbrauch, Ihrem Anbieter und Ihrem Wohnort. Pauschal lässt sich aber sagen, dass die Strompreise in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind und Sie für eine Kilowattstunde Strom häufig mehr zahlen, als wir für fair erachten. Ein unserer Meinung nach fairer Strompreis liegt bei maximal 18 Cent pro Kilowattstunde. Nicht selten zahlen Sie aber bei Anbietern bis zu 22 Cent.

Bei einem Strompreisvergleich können Sie bis zu mehrere 100 Euro sparen. Wie hoch Ihre Ersparnis ausfällt, hängt u.a. stark von Ihrem aktuellen Versorger ab. Sind Sie beispielsweise in der Grundversorgung, können Sie durch einen Wechsel zu einem freien Anbieter eine hohe Ersparnis erzielen. Denn die Preise in der Grundversorgung etwa 30 Prozent höher als die der freien Anbieter.

Um den besten Strompreis zu finden, ist ein Strompreisvergleich essentiell. Sie müssen diesen jedoch nicht eigenständig durchführen. Unsere Wechselpilot-Experten übernehmen den Strompreisvergleich für Sie und führen anschließend auch den Wechsel für Sie durch. So sparen Sie sich neben Stromkosten auch wertvolle Zeit. 

Inhaltsverzeichnis

Wechselpilot-Ratgeber zum Strompreisvergleich

Anleitung

1. Stromvergleich: 3 Methoden

Bevor es los geht: Checken Sie die Kündigungsfrist Ihres aktuellen Stromvertrags! Achten Sie darauf, dass Sie den Wechsel zum neuen Anbieter rechtzeitig – mit einem guten zeitlichen Puffer – beantragen. Heißt: Haben Sie eine Kündigungsfrist von sechs Wochen, kümmern Sie sich mindestens acht Wochen vor Vertragsende um den Strompreisvergleich und -wechsel. Notieren Sie sich zudem alle wichtigen Informationen, die Sie für den Vergleich benötigen: Ihr jährlicher Verbrauch, Ihr aktueller Stromanbieter, Ihr aktueller monatlicher und jährlicher Abschlag. Machen Sie sich zudem Gedanken, welche Ansprüche Sie darüber hinaus haben. Vielleicht wünschen Sie einen Ökostromtarif?

Das wäre geklärt? Dann lotsen wir Sie nun Schritt für Schritt durch den Strompreisvergleich.

Die 120-Minuten-Methode

Bei der 120-Minuten-Methode dauert der Stromvergleich zwar am längsten, wenn Sie ihn selbst durchführen, aber Sie erzielen damit auch das beste Ergebnis. Denn nur so stellen Sie sicher, dass Sie dauerhaft Ihre Stromkosten senken. Achten Sie bei der dieser Methode auf folgende Kriterien: 12-Monats-Verträge, Bonus, Kündigungsfrist von maximal sechs Wochen, 12 Monate vollständige Preisgarantie.

  1. Nutzen Sie Vergleichsportale und geben Sie in den jeweiligen Strompreisrechnern Ihre Daten ein. Fürs Erste sind das: Verbrauch, PLZ und Ihr aktueller Stromanbieter. Im zweiten Schritt geben Sie Ihren aktuellen Verbraucher ein. Unser Tipp: Führen Sie Strompreisvergleiche ruhig bei mehreren Vergleichsportalen durch! Möglich, dass Ihnen bei einem anderen Portal ein günstigerer Strompreis ausgespielt wird.
  2. Nutzen Sie Filter & Einstellungen der Vergleichsportale und suchen Sie gezielt nach: 12-Monats-Verträgen, 12 Monaten Preisgarantie, Bonus sowie Ihren persönlichen Wünschen (z.B. Ökostromtarife).
  3. Wählen Sie aus den Ergebnissen bis zu drei Strompreise, die Ihnen zusagen. Machen Sie einen Background-Check der Versorger. Sind alle Anbieter, die für Sie infrage kommen, seriös, dürfen sie in der engeren Auswahl bleiben.
  4. Vergleichen Sie Ihre ausgewählten Strompreise miteinander und mit Ihren aktuellen Stromkosten. Wo ist die Ersparnis am höchsten?
  5. Entscheiden Sie sich für einen Strompreis und schließen den Vertrag zu Ihrem Wunschdatum (in der Regel Ihr Kündigungsdatum beim aktuellen Anbieter) ab.
120 Minuten

So viel Zeit sollten Sie sich jährlich für den Stromvergleich nehmen, wenn Sie das Maximum herausholen möchten. Warum? 12-Monatsverträge mit Bonus sind auf dem Strommarkt besonders beliebt – die Auswahl ist daher riesig. Um sicher gehen zu können, dass Sie bei einem zuverlässigen und fairen Anbieter mit guten Preisen und hoher Ersparnis landen, braucht es etwas Zeit.

Die 60-Minuten-Methode

Ihnen sind 120 Minuten zu viel Aufwand, den Stromvergleich möchten Sie trotzdem selbst durchführen? Dann empfehlen wir Ihnen die 60-Minuten-Methode, die Sie zudem nur alle zwei Jahre anwenden müssen. Achten Sie dabei auf folgende Kriterien: 24-Monatsverträge, Kündigungsfrist von maximal sechs Wochen, vollständige Preisgarantie über 24 Monate, kein Bonus, keine Sachprämie.

  1. Nutzen Sie Vergleichsportale und geben Sie in den jeweiligen Strompreisrechnern Ihre Daten ein. Fürs Erste sind das: Verbrauch, PLZ und Ihr aktueller Stromanbieter. Im zweiten Schritt geben Sie Ihren aktuellen Verbraucher ein. Unser Tipp: Führen Sie Strompreisvergleiche ruhig bei mehreren Vergleichsportalen durch! Möglich, dass Ihnen bei einem anderen Portal ein günstigerer Strompreis ausgespielt wird.
  2. Nutzen Sie Filter & Einstellungen der Vergleichsportale und suchen Sie gezielt nach: 24-Monats-Verträgen, 24 Monaten Preisgarantie sowie Ihren persönlichen Wünschen (z.B. Ökostromtarife). Schließen Sie Bonuszahlungen aus.
  3. Wählen Sie aus den Ergebnissen bis zu drei Strompreise, die Ihnen zusagen. Machen Sie einen Background-Check der Versorger. Sind alle Anbieter, die für Sie infrage kommen, seriös, dürfen sie in der engeren Auswahl bleiben.
  4. Vergleichen Sie Ihre ausgewählten Strompreise miteinander und mit Ihren aktuellen Stromkosten. Wo ist die Ersparnis am höchsten?
  5. Entscheiden Sie sich für einen Strompreis und schließen den Vertrag zu Ihrem Wunschdatum (in der Regel Ihr Kündigungsdatum beim aktuellen Anbieter) ab.
60 Minuten

So viel Zeit sollten Sie sich alle zwei Jahre nehmen, wenn Sie mit geringem Aufwand selbst Strompreise vergleichen möchten. Bei dieser Methode kommen allen Tarife für Sie infrage, die 24 Monate laufen und ohne Bonus attraktiv sind. Von dieser Sorte gibt es weniger Angebote auf dem Markt, weshalb Sie hier schnell fündig werden sollten.

Die 15-Minuten-Methode

In der 15-Minuten-Methode müssen Sie sich gar nicht um den Strompreisvergleich kümmern – Sie geben ihn einfach an uns ab. Alles, was Sie dafür einmalig tun müssen, ist:

  1. Holen Sie über unseren Strompreisrechner Angebote ein. Wir führen den Stromvergleich für Sie durch und schicken Ihnen unsere Tarifempfehlung per E-Mail zu.
  2. Zufrieden mit unserer Empfehlung? Dann füllen Sie den Wechselauftrag an uns aus und schicken ihn uns zurück.
  3. Das war’s! Wir übernehmen den Wechselprozess für Sie, sorgen dafür, dass Ihr alter Stromvertrag gekündigt wird und Ihr neuer Tarif läuft. Nach einem Jahr erhalten Sie automatisch eine neue Tarifempfehlung von uns, die Sie dieses Mal einfach nur abnicken müssen. Bei Fragen melden Sie sich jederzeit gerne telefonisch oder per E-Mail bei uns!
15 Minuten

Sie beauftragen uns mit dem Wechsel, wir kümmern uns um alles – angefangen beim Stromvergleich. Kostet Sie nur 20 Prozent Ihrer Ersparnis – und 15 Minuten Ihrer Zeit!

Jetzt Strompreise vergleichen lassen

Aufgepasst!

2. Die 4 Fallen beim Stromvergleich

Mit einigen versteckten Tricks versuchen Stromanbieter, Neukunden anzulocken. Auf den ersten Blick wirken viele Angebote sehr verlockend. Erst bei einer genaueren Kontrolle beziehungsweise im Laufe der Vertragszeit entpuppt sich das vermeintliche Schnäppchen als Reinfall. Damit Sie immer auf Kurs bleiben und solchen Turbulenzen ausweichen, klären wir Sie über die vier größten Fallen auf dem Strommarkt auf.

Eine beliebte Masche ist das Spiel mit der Preisgarantie. Verdächtig sind grundsätzliche alle Tarife, bei denen die Preisgarantie kürzer ist als die Vertragslaufzeit. Beispielsweise schließt ein Kunde einen Vertrag über 24 Monate ab, da ihn der günstige Arbeitspreis angesprochen hat. Die Preisgarantie läuft jedoch nur 12 Monate. Mit Ablauf des ersten Vertragsjahres erhält der Kunde prompt eine saftige Preiserhöhung. Beim Nachrechnen stellt sich heraus, dass der Vertrag plötzlich teurer ist als Vergleichsangebote.

In diesem Fall ist für den Verbraucher jedoch noch nicht alles verloren. Bei Preiserhöhungen hat der Kunde automatisch ein Sonderkündigungsrecht. Innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Kunde Kenntnis über die Preiserhöhung erhalten hat, kann der Vertrag gekündigt werden. Dieses Sonderkündigungsrecht wurde im Sommer 2016 von dem Oberlandesgericht Düsseldorf nochmals ausdrücklich bestätigt.

Ein weiterer Streitpunkt sind die Bonuszahlungen. Häufig sind diese so gelegt, dass sie erst nach 12 oder 24 Monaten fällig sind. Viele Verbraucher vergessen nach dieser langen Zeit, dass sie Anspruch auf einen Bonus haben. Wann genau der Bonus gut geschrieben werden soll, steht in den Vertragsdetails. Verpasst der Anbieter den Zeitpunkt, ist es sinnvoll, zunächst direkt über den Kundenservice nachzufragen. Hat dies keinen Erfolg, ist eine schriftliche Mahnung der nächste Schritt. Sollte der Anbieter auch hierauf nicht reagieren, bleiben noch Beschwerdeportale oder die Verbraucherzentrale.

Sind Sie Wechselpilot-Kunde, kümmern wir uns darum, dass Sie Ihre Bonuszahlungen erhalten. Auch wenn das bedeutet, dass wir vermehrt auf die Anbieter und sogar auf die Verbraucherzentrale zugehen müssen.

Unsere Wechselpilot-Erfahrung hat gezeigt: Verträge mit Sachprämie lohnen sich nie für den Verbraucher. Egal, ob es sich dabei um ein Tablet, ein Smartphone oder einen Fernseher handelt, bei einer Sachprämie zahlen Sie immer drauf. Dabei wollen Sie mit dem Wechsel in einen günstigeren Stromvertrag doch eigentlich Kosten sparen. Kurzum: Der Strompreis, den Sie in einem Vertrag mit Sachprämie zahlen, ist höher als in einem Vertrag mit Bonus. Daher stets 12-Monats-Verträge mit Bonus wählen.

Unzuverlässige Anbieter können für Probleme sorgen. Besonders ärgerlich ist es, wenn ein Stromunternehmen insolvent geht, so wie es 2019 bei der BEV passiert ist. Daher eine letzte Empfehlung: Informieren Sie sich über den Ruf des potenziellen neuen Versorgers. Online gibt es verschiedene Verbraucher- und Beschwerdeportale, die Anhaltspunkte über die Zuverlässigkeit eines Anbieters geben. Unter anderem lässt sich erkennen, ob ein Versorger sein Versprechen bezüglich der Auszahlung von Bonus und Wechselprämie einhält.

Wichtig sind auch Informationen darüber, ob die Kommunikation reibungslos verläuft. Ist der Kundenservice gut erreichbar, sind die Mitarbeiter freundlich und kompetent? Stellt sich der Stromversorger bei einer Kündigung quer? Lockt ein Anbieter mit besonders günstigen Tarifen, nur um dann Preiserhöhungen durchzusetzen? Wie transparent sind die Abrechnungen und kommen diese fristgerecht?

Mit Bewertungen und Erfahrungsberichten anderer Versorger fällt es leichter, schwarze Schafe von ehrlichen Anbietern zu trennen. Sollten Fragen offen bleiben, können Sie unsere individuellen Stromanbieter-Ratgeber oder unseren Kundenservice telefonisch zu Rate ziehen.

Vor- und Nachteile

3. Vergleichsportale richtig nutzen

Wer einen fairen Strompreis finden möchte, kommt um den Strompreisvergleich nicht herum. Vergleichsportale sind hier eine echte Hilfe und lohnen sich. Sie als Verbraucher sparen dadurch Zeit, da Sie nicht selbst jeden Anbieter einzeln durchgehen und Angebote einholen müssen. Filter ermöglichen es Ihnen, schnell eine Vorauswahl zu treffen und Suchergebnisse einzuschränken. Kurz: Über Vergleichsportale erhalten Sie eine breite Auswahl der Tarife, die zu Ihren Bedingungen passen.

Und welches Vergleichsportal ist das beste? Wir finden: Wählen Sie mehrere Vergleichsportale für den Strompreisvergleich aus, statt sich auf eines festzulegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine große oder kleine Vermittlungsplattform handelt.

Wichtig ist, dass Sie der Auflistung der Suchergebnisse sowie den Empfehlungen nicht blind vertrauen. Warum? Weil jedes Vergleichsportal nur vermeintlich unabhängig und in Ihrem Interesse agiert. Zu diesem Ergebnis kam auch die Verbraucherzentrale nach einer Untersuchung mehrerer Vermittlungsplattformen in Deutschland. In der Auswertung heißt es: „Durch verdeckte Werbeanzeigen, die Verwertung persönlicher Daten oder höhere Preise, die sich aus eingerechneten Provisionszahlungen an die Anbieter der Dienstleistungen ergeben, tragen Sie als Nutzer […] oft versteckte Kosten.“

Vorteile von Vergleichsportalen

  • Es stehen Ihnen mehrere Vergleichsportale zur Auswahl.
  • Vergleichsportale sind einfach in der Anwendung.
  • Über mehrere Filter können Sie Ihre Suchergebnisse eingrenzen.
  • Sie erhalten zu jedem Tarif Infos zum Versorger, Kundenbewertungen sowie Tarifdetails.
  • Sie können mehrere Tarife auswählen und diese gegenüberstellen lassen.
  • Erst wenn Sie sich für einen Tarif entscheiden, müssen Sie persönliche Daten angeben.
  • Die Nutzung von Vergleichsportalen ist kostenfrei und unverbindlich.
  • Oft finden sich auf Vergleichsportalen besondere Tarifangebote oder Deals (günstigere Preise, zusätzliche Bonusauszahlungen, …).

Nachteile von Vergleichsportalen

  • Pro abgeschlossenem Tarifvertrag erhalten Vermittlungsplattformen eine Provision des Anbieters. Je nachdem, wie hoch diese Provision ausfällt, ist es im Interesse des Portals, dass Sie sich für diesen Tarif entscheiden.
  • Manche Vergleichsportale schließen Deals mit Stromanbietern und bewerben diese prominent – zum Beispiel als Empfehlung.
  • Nicht immer ist klar gekennzeichnet, ob Sie den Vertrag mit dem Vergleichsportal oder dem Stromanbieter abschließen.
  • Von Vergleichsportalen gesetzte Voreinstellungen oder Filter können die Tarifauswahl für Sie minimieren. Ihnen werden dadurch in der Regel nicht alle Tarife angezeigt, die für Sie tatsächlich in Frage kommen.
Wie teuer kann es werden?

4. Strompreis 2020 in Österreich

Was den Strommarkt so unübersichtlich macht, ist die große Anzahl verschiedener Stromanbieter und Preise. All das geht zurück auf die Strommarktliberalisierung 2001. Damals wurde der Markt für alle Stromanbieter geöffnet, um den Wettbewerb am Markt zu erhöhen und den Strompreis zu senken. Im Zuge dessen entstanden viele neue Anbieter mit besonderen Tarifmodellen, beispielsweise Energiediscounter, die Strom zu besonders niedrigen Preisen vermarkten.

Im EU-Vergleich schneiden die Strompreise in Österreich moderat ab. Was beim hiesigen Strompreis jedoch ins Gewicht fällt, sind Steuern und Abgaben. Sie machen inzwischen ganze 37,55 Prozent des Gesamtpreises aus. Während vor der Strommarktliberalisierung noch 2,7 ct/kWh Steuern und Abgaben ausmachen, sind es heute bei einem kWh-Preis von 20,34 ct/kWh im Schnitt 7,2 ct/kWh.

Strompreise verstehen

5. So setzt sich der Strompreis zusammen

Österreicher zahlen im Schnitt jährlich 20,34 ct/kWh und liegt damit unter dem EU-weiten Durchschnittswert von 20,45 ct/kWh. Wären Steuern und Abgaben nicht so hoch, würden Österreicher deutlich weniger für Strom bezahlen. Zum Vergleich, im Nachbarland Deutschland zahlen Verbraucher stolze 31,47 ct/kWh.

Ihre Stromrechnung setzt sich aus Ausgaben für Steuern und Abgaben (37,55 Prozent), für die Stromlieferung (37,45 Prozent) sowie die Netzkosten (25 Prozent) zusammen. In Steuern und Abgaben sind folgende Komponenten enthalten:

  • Kraft-Wärme-Kopplung-Pauschale (0,2 Prozent)
  • Ökostromförderkosten (10,1 Prozent)
  • Gebrauchsabgabe (3,7 Prozent)
  • Elektrizitätsabgabe (6,9 Prozent)
  • Umsatzsteuer (16,7 Prozent)
  • ggf. Biomassezuschlag

Um nachvollziehen zu können, was mit den einzelnen Komponenten gemeint ist, erklären wir sie Ihnen hier noch mal genauer:

In Österreich erfolgt die Stromerzeugung fast nur über Wasser-, Wind- oder thermische Kraftwerke. Letztere werden überwiegend als Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen bezeichnet, kurz KWK, da sie neben der Stromerzeugung auch den Fernwärmebedarf abdecken. Um diese Anlagen weiterhin zu fördern, zahlen Verbraucher eine sogenannte KWK-Pauschale. Diese macht jedoch gerade einmal 0,2 Prozent von den insgesamt 37,55 Prozent aus, die auf Steuern und Abgaben entfallen.

Strom aus Wind, Biomasse oder Sonnenenergie ist teurer als Strom aus fossilen Energieträgern. Um erneuerbare Energieträger dennoch fördern zu können, wurde 2012 in Österreich die sogenannten Ökostromförderkosten eingeführt. Sie machen 10,1 Prozent der Steuern und Abgaben aus, die den Strompreis ergeben.

Versorgungsunternehmen müssen mancherorts für den Gebrauch öffentlichen Gemeindegrunds sowie des darüber befindlichen Luftraumes einen fixen Betrag an die Gemeinde zahlen. Diese sogenannte Gebrauchsabgabe wird entsprechend auch für den Verbraucher fällig.

Die Elektrizitätsabgabe ergibt sich aus Steuern auf die Lieferung von elektrischer Energie, den Verbrauch von elektrischer Energie durch Elektrizitätsunternehmen sowie den Verbrauch von selbst hergestellter oder nach Österreich verbrachter elektrischer Energie. Sie wird auch Energieabgabe genannt.

Um die Biomasseförderung zu unterstützen, kann auf den Strompreis auch ein Biomassezuschlag entfallen. Das regeln jedoch die jeweiligen Landesgesetze.

Woran erkennen Sie einen fairen Strompreis? Diese Frage lässt sich pauschal nicht so leicht beantworten. Ob der Stromanbieter Ihnen beim Grundpreis ein angemessenes Angebot macht, hängt stark von Ihrem Verbrauch ab. Genau aus diesem Grund raten wir zu einem regelmäßigen Strompreisvergleich und -wechsel. Nur dann bekommen Sie ein Gefühl dafür, ob der Versorger Sie beim Grundpreis über den Tisch zieht – oder nicht.

Hinter die Kulissen blicken

6. Wichtige Fragen zum Stromvertrag

Damit Ihnen beim Strompreisvergleich niemand etwas vormachen kann, sollten Sie auch über die Vertragsbedingungen Bescheid wissen. Wir erklären Ihnen daher im Folgenden, worauf Sie bei Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen, Preisgarantie und Bonuszahlungen achten müssen.

In welcher Vertragslaufzeit ist der Strompreis am günstigsten?

Beim Strompreisvergleich werden Sie auf mehrere Vertragslaufzeiten treffen. Von wenigen Wochen bis hin zu Jahren ist auf dem Strommarkt fast alles vertreten. Was alle Verträge eint: Wenn Sie nicht zum Vertragsende fristgerecht kündigen, wird der Vertrag noch mal um dieselbe Laufzeit verlängert. Beim Grundversorger etwa beträgt die Laufzeit immer zwei Wochen. Kündigen Sie nicht, kann Ihr Vertrag dort ewig weitergeführt werden.

Stromverträge mit einer Laufzeit von 12 Monaten sind am besten, wenn Sie dauerhaft Ihre Stromkosten senken möchten. Vorausgesetzt natürlich, Sie kündigen jährlich fristgerecht und wechseln in einen neuen Einjahresvertrag. Kürzere Vertragslaufzeiten wirken zwar flexibler, sind aber häufig mit langen Kündigungsfristen und saftigen Strompreisen verknüpft. Längere Vertragslaufzeiten (24 Monate oder mehr) haben den Nachteil, dass sie aufgrund von Bonuszahlungen im ersten Jahr sehr günstig sind – und im zweiten Jahr umso teurer.

>12 Monate

Ob zwei Wochen oder sechs Monate, kurze Vertragslaufzeiten wirken sehr flexibel. Aber: Kündigungsfristen und Strompreise können es in sich haben. Nicht selten beträgt bei einem Vertrag von drei Monaten die Kündigungsfrist anderthalb Monate. Spontan kündigen sieht anders aus. Auch die Strompreise sind häufig teurer als in Verträgen mit längerer Laufzeit.

12 Monate

Unserer Erfahrung nach ist das die beste Vertragslaufzeit auf dem Strommarkt. Warum? Verträge mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten sind meist an Bonuszahlungen geknüpft, mit denen Sie ihre Stromkosten effektiv senken können. Vorausgesetzt natürlich, Sie kündigen fristgerecht und wechseln zu einem neuen Einjahresvertrag – oder nutzen unseren Wechselservice!

24 Monate

Verträge mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten lohnen sich nur ohne Bonus für Sie. Mit Bonus ist nämlich nur das erste Vertragsjahr günstig, im zweiten Jahr jedoch entfällt der Bonus und Ihre effektiven Kosten steigen. Hinzu kommt, dass viele Stromanbieter im zweiten Vertragsjahr die Preise erhöhen. Verzichten Sie bei solchen Verträgen also auf Bonuszahlungen und Sachprämien.

Welche Kündigungsfrist beim Stromvertrag ist fair?

Unserer Erfahrung nach sollte eine faire Kündigungsfrist bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr maximal sechs Wochen betragen. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Gerade bei Verträgen, die über einen Zeitraum von wenigen Wochen andauern, ist die Kündigungsfrist im Verhältnis viel zu hoch. Manchmal beträgt sie sogar mehr als die eigentliche Vertragslaufzeit. Es empfiehlt sich daher immer, die Kündigungsfrist zu prüfen. Denn je kürzer die Kündigungsfrist, desto eher kommen Sie aus Ihrem Vertrag heraus.

Vollständige vs. eingeschränkte Preisgarantie: Was lohnt sich mehr?

Preisgarantie bedeutet im Prinzip Kostensicherheit und schützt Sie davor, dass Ihr Versorger den Strompreis erhöht. Unterschieden wird dabei zwischen der vollständigen und der eingeschränkten Preisgarantie. Gleich jedoch vorweg: Selbst die vollständige Preisgarantie schützt Sie nicht vor Strompreiserhöhungen.

Beim Grundversorger gilt in der Regel keine Preisgarantie für den Kunden. Das heißt, die Kosten können jederzeit angepasst werden. Legt Ihr Vertrag eine vollständige Preisgarantie fest, darf der Stromanbieter nur dann den Preis erhöhen, wenn sich Mehrwertsteuer und Stromsteuer ändern. Im Falle einer eingeschränkten Preisgarantie darf der Stromanbieter darüber hinaus auf Änderungen in puncto Abgaben oder Umlagen mit einer Preiserhöhung reagieren. In der Theorie klingt eine Preisgarantie vom Versorger vielversprechend, in der Praxis kann Ihnen kein Versorger stabile Preise garantieren.

Dafür gibt es zwei simple Gründe: Erstens, weil die Strompreiszusammensetzung komplex ist. So viele Komponenten beeinflussen den Strompreis. Es braucht nur eine Änderung in der Politik oder Wirtschaft, damit sich beim Strompreis etwas tut. Zweitens, eine bittere Wahrheit, Stromanbieter kennen jedes Schlupfloch genau. Erhöhen sich aus irgendeinem Grund die Strompreise, werden Anbieter versuchen, Sie mit allen mitteln zur Kasse zu bitten. Das mag nicht für jeden Versorger gelten, bedenken Sie aber, dass es auf dem Markt über 1.000 gibt. Hinzu kommt, dass viele Stromanbieter eine Preisgarantie nicht für die gesamte Laufzeit des Vertrags aussprechen. Für Sie bedeutet das konkret: Nach Ablauf der Garantie kann alles passieren und Sie kommen dann nicht so leicht aus dem Vertrag raus. Machen Sie sich dennoch immer bei einer Preiserhöhung über Ihr Sonderkündigungsrecht schlau!

Unsere Tipps für Sie: Lassen Sie sich von einer eingeschränkten Preisgarantie nicht verunsichern. Die meisten Verträge werden mit dieser Preisgarantie angeboten, das macht sie nicht weniger interessant für Sie. Wenn Sie einen 12-Monats-Vertrag mit einer eingeschränkten (oder auch vollständigen) Preisgarantie für eine Dauer von 12 Monaten abschließen, sind Sie auf der sicheren Seite.

Wie beeinflussen Sofort- und Neukundenbonus den Strompreis?

Beim Sofortbonus handelt es sich in den meisten Fällen um eine feste Summe, die Ihnen vier bis zwölf Wochen nach Vertragsbeginn ausgezahlt wird. Der Neukundenbonus hingegen wird fast immer prozentual an den Jahreskosten gemessen. Liegt der Neukundenbonus beispielsweise bei zehn Prozent, erhalten Sie bei Kosten in Höhe von 500 Euro einen Betrag von 50 Euro gut geschrieben. Wird der Neukundenbonus hingegen als feste Summe vereinbart, erfolgt die Auszahlung nach zwölf Monaten. Teilweise wird er auch mit der ersten Jahresrechnung verrechnet. Boni werden nur im ersten Jahr ausgezahlt oder auf die monatlichen Abschläge berechnet – das bedeutet, dass Ihre Stromkosten nach zwölf Monaten wieder ansteigen.

Ob sich ein Sofort- oder Neukundenbonus für Sie lohnt, hängt davon ab, welche Vertragslaufzeit Sie wählen. Unserer Erfahrung nach wirken sich solche Boni nur dann positiv auf Ihren Strompreis aus, wenn Sie Einjahresverträge abschließen. Ein Beispiel:

Vertrag mit Bonus über 24 Monate im 1. Jahr:

  • Ihr jährlicher Verbrauch: 1.900 kWh
  • Jährlicher Grundpreis: 83,95 Euro
  • Arbeitspreis: 10,79 ct/kWh
  • Jährliche Gebrauchsabgabe: 4,51 Euro
  • Jährliche Netzkosten: 276,91 Euro
  • Sofortbonus: 213,69 Euro
  • Monatlicher Abschlag nach Abzug des Bonus: 29,72 Euro
  • Abschlag im Jahr: 356,69 Euro

Vertrag mit Bonus über 24 Monate im 2. Jahr (mit der Annahme, dass der Versorger den Preis nicht erhöht):

  • Ihr jährlicher Verbrauch: 1.900 kWh
  • Jährlicher Grundpreis: 83,95 Euro
  • Arbeitspreis: 10,79 ct/kWh
  • Jährliche Gebrauchsabgabe: 4,51 Euro
  • Jährliche Netzkosten: 276,91 Euro
  • kein Bonus
  • Monatlicher Abschlag: 47,53 Euro
  • Abschlag im Jahr: 570,38 Euro

Vertrag mit Bonus über 12 Monate für Ihr erstes Jahr:

  • Ihr jährlicher Verbrauch: 1.900 kWh
  • Jährlicher Grundpreis: 83,95 Euro
  • Arbeitspreis: 10,79 ct/kWh
  • Jährliche Gebrauchsabgabe: 4,51 Euro
  • Jährliche Netzkosten: 276,91 Euro
  • Sofortbonus: 213,69 Euro
  • Monatlicher Abschlag nach Abzug des Bonus: 29,72 Euro
  • Abschlag im Jahr: 356,69 Euro

Sie wechseln nach einem Jahr in einen neuen Vertrag über 12 Monate mit Bonus:

  • Ihr jährlicher Verbrauch: 1.900 kWh
  • Jährlicher Grundpreis: 81,54 Euro
  • Arbeitspreis: 9,38 ct/kWh
  • Jährliche Gebrauchsabgabe: 5,02 Euro
  • Jährliche Netzkosten: 286,91 Euro
  • Sofortbonus: 245,36 Euro
  • Monatlicher Abschlag nach Abzug des Bonus: 25,53 Euro
  • Abschlag im Jahr: 306,33 Euro
Fazit

Für zwei Jahre zahlen Sie im 24-Monats-Vertrag ganze 927,07 Euro für Ihren Strom. Ihre effektiven Stromkosten belaufen sich für den Gesamtzeitraum auf 38,63 Euro/Monat.

Für zwei Jahre in jeweils zwei 12-Monats-Verträgen zahlen Sie insgesamt nur 663,02 Euro für Ihren Strom. Ihre effektiven Stromkosten belaufen sich für den Gesamtzeitraum auf 27,63 Euro/Monat.

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