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Stromtarife vergleichen und jährlich sparen – so funktioniert’s!

In Österreich gibt es mehr als 100 Stromanbieter – die Anzahl der Stromtarife, die Ihnen zur Auswahl stehen, ist entsprechend um ein Vielfaches höher. Verständlich, dass sich immer noch zu wenige Verbraucher jedes Jahr aktiv um einen Stromtarifwechsel bemühen. Denn wer kann einem schon mit Sicherheit sagen, welcher Tarif für Sie wirklich optimal ist?

Immerhin ist die Antwort auf diese Frage einfach: Wir! Wir von Wechselpilot lotsen Sie zielsicher durch das Überangebot an Stromtarifen, statten Sie mit dem nötigen Fachwissen aus und geben Ihnen Tipps an die Hand. Gerne übernehmen wir das Vergleichen und Wechseln Ihres Stromtarifs auch für Sie! Denn ein Stromtarifwechsel – egal, ob Sie ihn selber durchführen oder ihn an uns abgeben – lohnt sich: So können Sie im Schnitt bis zu 500 Euro sparen.

Kurz & knapp: Was Sie über den Stromtarifvergleich wissen sollten

FAQ Stromtarifvergleich

Ihre monatlichen Stromkosten werden maßgeblich von zwei Preiskomponenten bestimmt: Den Netzkosten und dem Strompreis. Der Grundpreis ist ein jährlicher fixer Betrag. Das heißt, selbst wenn Sie nichts verbrauchen (also null Kilowattstunden), wird dieser Betrag in der angegebenen Höhe fällig. Die Netzkosten siind verbrauchsunabhängig. Der Strompreis hingegen ist variabel und gibt die Kosten für den Verbrauch einer Kilowattstunde Strom („Cent pro kWh“) an. Ihr jährlicher Stromtarif setzt sich also wie folgt zusammen: Stromkosten = Netzkosten + Abgaben + Strompreis x Verbrauch in Euro pro kWh.

Bei einem Verbrauch von 1.500 kWh pro Jahr, einem Grundpreis von 13,79 Euro/Monat und einem Arbeitspreis von 29,99 Cent/kWh, also 0,2999 Euro/kWh, landen Sie bei einem jährlichen Stromtarif in Höhe von 615,33 Euro. Denn: 12 x 13,79 Euro + 1.500 kWh x 0,2999 Euro/kWh = 615,33 Euro/Jahr.

Unsere Empfehlung: Oftmals ist ein höherer Grundpreis mit einem niedrigeren Arbeitspreis verbunden. Für Haushalte mit einem hohen Verbrauch lohnen sich meistens Verträge dieser Art. Wer wenig verbraucht, fährt mit einem niedrigeren Grundpreis und einem höheren Arbeitspreis in der Regel besser.

Welcher Stromtarif der für Sie beste und günstigste ist, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Eine große Rolle spielt neben Ihrem Verbrauch und Ihrem Wohnort vor allem Ihr persönlicher Anspruch an den Tarif.

Heizen Sie beispielsweise mit Strom und suchen dafür einen günstigen Tarif, sind evtl. Wärmepumpenstrom– oder Nachtstromtarife besser für Sie als Haushaltsstromtarife. Wünschen Sie einen Ökostromtarif, zahlen Sie vermutlich etwas mehr als bei einem herkömmlichen Tarif. Verbrauchen Sie mehr als 20.000 kWh Strom im Jahr, weil Sie selbstständig sind, sollten Sie sich vielleicht mit Gewerbestromtarifen auseinander setzen.

Aus diesem Grund gibt es Stromrechner und unseren Wechselservice. Wir machen uns für Sie auf die Suche nach dem besten Tarif – ganz nach Ihren Wünschen.

Effektive Stromkosten geben an, welche Kosten nach der Schlussrechnung wirklich anfallen. Wenn Sie zum Beispiel einen Stromtarif mit Bonus wählen, dann sind effektive Stromkosten das, was Sie nach Abzug des Bonus tatsächlich noch zahlen müssen. Anders ausgedrückt: Effektive Stromkosten pro Jahr = (Netzkosten + Abgaben + Strompreis x Verbrauch in Euro pro kWh) – Bonus.

Angenommen, ihr Stromtarif setzt sich zusammen aus  Netzkosten von 357,12 Euro/Jahr, einem Strompreis von 0,18 Euro/kWh, einem jährlichen Verbrauch von 1.500 kWh und einem Sofortbonus von 140 Euro. Dann betragen Ihre jährlichen effektiven Stromkosten 487,12 Euro. Ihr effektiver monatlicher Abschlag würde damit 40,59 Euro betragen. Da Sie aber den Sofortbonus nicht monatlich angerechnet bekommen, sondern ihn separat als Einmalzahlung erhalten, beläuft sich Ihr nicht-effektiver monatlicher Abschlag auf 52,26 Euro.

Der Sofortbonus, auch Wechsel- oder Willkommensbonus genannt, wird direkt bei Vertragsabschluss gezahlt. Es handelt sich hierbei fast immer um eine feste Summe, die Sie im Regelfall vier bis zwölf Wochen nach Vertragsbeginn erhalten. Der Neukundenbonus wird hingegen am Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt. Dieser Bonus ist in den meisten Fällen auch eine feste Summe, jedoch berechnen ihn manche Versorger auch prozentual anhand der Jahresverbauchs.

Übrigens: Eine Kündigung des Vertrags im ersten Jahr verhindert die Auszahlung des Neukundenbonus nicht, solange Sie die Vertragslaufzeit einhalten. Der Bonus steht Ihnen gesetzlich zu – auch dann, wenn Sie bereits nach Vertragsabschluss fristgerecht Ihre Kündigung zum Vertragsende einreichen.

Egal, ob Sie zum ersten Mal einen Stromtarif abschließen oder in einen neuen wechseln möchten: Ohne die Angabe Ihres jährlichen Stromverbrauchs kommen Sie nicht weiter. Sprich, Sie müssen wissen, wie viele Kilowattstunden Strom Sie vermutlich im Jahr verbrauchen. Als Hilfestellung können Sie sich an unseren Erfahrungswerten orientieren:

  • 1-Personen-Haushalt: 1.500 kWh
  • 2-Personen-Haushalt: 2.200 kWh
  • 3 Personen-Haushalt: 2.800 kWh
  • 4-Personen Haushalt: 3.500 kWh

Ihr jährlicher Stromverbrauch hängt davon ab, welche Geräte bei Ihnen den meisten Strom benötigen. Ein Durchlauferhitzer im Bad, ein alter Kühlschrank, Herd oder Backofen können richtige Stromfresser sein. Gerade bei letzteren Geräten empfiehlt es sich daher auf energieeffiziente Modelle umzusteigen. Auch Spielekonsolen oder leistungsstarke Computer, die immer ans Netz angeschlossen und viel im Standby-Modus sind, können beim Stromverbrauch auffallen.

Wie viel Strom Sie tatsächlich im Jahr verbraucht haben, sagt Ihnen die Jahresendabrechnung Ihres Stromtarifs. Haben Sie weniger Strom verbraucht als angegeben, können Sie sich auf eine Nachzahlung freuen. Andernfalls müssen Sie nachzahlen. Entsprechend können Sie Ihren Stromverbrauch für das Folgejahr anpassen oder beibehalten. Wechseln Sie mit uns Ihren Stromtarif, behalten wir das im Auge. Sofern sich Ihr Stromverbrauch maßgeblich vom Anfangswert unterscheidet, melden wir uns direkt bei Ihnen. Sie haben dann die Möglichkeit, zu entscheiden, ob Sie für den nächsten Stromtarif die Angabe Ihres Stromverbrauchs ändern möchten – oder nicht.

Verträge von Stromtarifen haben in den meisten Fällen eine Mindestvertragslaufzeit von zwölf oder 24 Monaten. Es gibt aber auch Stromtarife für die Dauer von einem Monat, drei Monaten oder einem halben Jahr. Unsere Erfahrung jedoch hat gezeigt, dass die effektiven Stromkosten bei Einjahresverträgen für Sie langfristig am günstigsten sind. Entsprechend wechseln wir für unsere Kunden – und gerne auch für Sie – jährlich den Stromtarif und wählen stets Vertragslaufzeiten von zwölf Monaten. Warum?

  1. Bei Stromtarifen mit einer Mindestvertragslaufzeit von weniger als einem Jahr gibt es nahezu nie einen Bonus. Sachprämien werden zwar angeboten, wer sparen will, tut sich damit jedoch keinen Gefallen. Zudem ist der Gesamtpreis im Vergleich meist höher als bei Verträgen mit längerer Laufzeit.
  2. Bei Stromtarifen mit kurzer Vertragslaufzeit sind die Kündigungsfristen länger. So beträgt die Kündigungsfrist für Stromtarife von einem Monat nicht selten vier bis sechs Wochen.
  3. Bei Vertragslaufzeiten von 24 Monaten werden zwar auch Stromtarife mit Bonuszahlung angeboten. Doch oftmals erhöht sich der Strompreis im zweiten Jahr, sodass sich Ihre effektiven Stromkosten höher belaufen als bei einem Einjahresvertrag.

Dass sich ein Einjahresvertrag für Sie lohnt, hängt natürlich vor allem davon ab, dass Sie ihn fristgerecht zum Ende der Mindestvertragslaufzeit kündigen. Ansonsten verlängert sich dieser Vertrag und wird automatisch zu einem weniger attraktiven 24-Monatsvertrag.

In der Regel verlängern sich Stromverträge automatisch, wenn keine Kündigung erfolgt. Haben Sie den Zeitpunkt zur Kündigung verpasst, sind Sie meist erneut für die gesetzte Mindestvertragslaufzeit an den Anbieter gebunden. Beträgt die Mindestvertragslaufzeit ein Jahr, verlängert sich entsprechend Ihr Vertrag wieder um ein Jahr. Alle Details hierzu sind in den Vertragskonditionen geregelt.

Eine Kündigung muss vor dem Ablauf der Frist schriftlich erfolgen. Bei den Kündigungsfristen gibt es mitunter große Unterschiede. Einige Anbieter gewähren kurze Fristen, wie beispielsweise vier Wochen, andere hingegen verlangen eine Kündigung mehrere Monate im Voraus. Sonderfall: Wer bisher Strom vom Grundversorger bezieht, hat es leicht. Eine Kündigung ist mit einer Kündigungsfrist von zwei Wochen jederzeit möglich.

Beauftragen Sie uns mit dem Wechsel Ihres Stromtarifs, kümmern auch wir uns um Kündigungsfristen und -schreiben. Sie müssen sich darum dann keine Gedanken mehr machen.

Als Verbraucher haben Sie in zwei Fällen ein Recht auf Sonderkündigung. Zum einen bei einem Umzug, zum anderen, wenn Ihr Stromtarif aufgrund einer Preiserhöhung unvorhergesehen teurer wird. Näheres dazu erklären wir Ihnen im Folgenden:

  • Umzug: Ein Umzug kann ein Sonderkündigungsgrund sein. Warum „kann“? Wenn der Stromanbieter am neuen Wohnort ebenso Strom anbietet und gleichzeitig eine Sonderkündigung damit vertraglich ausgeschlossen wurde, besitzen Sie kein Sonderkündigungsrecht. In jedem Fall müssen Sie dem Stromanbieter im Vorfeld über den Umzug informieren – normalerweise zwei bis vier Wochen vorher.
  • Preiserhöhung: Ein Sonderkündigungsrecht haben Sie bei allen Arten von Preissteigerungen, also beispielsweise auch bei Steuererhöhungen

Im Kern besagt die Preisgarantie, dass Anbieter in einem vertraglich festgelegten Zeitraum keine Korrekturen am festgelegten Preis vornehmen. Das führt zu Kostensicherheit. Preisgarantien gelten in der Regel ab dem Zeitpunkt des Strom-Lieferbeginns und meistens für drei bis zwölf Monaten. Das wird vertraglich festgelegt. Unterschiede gibt es zwischen der vollständigen und der eingeschränkten Preisgarantie:

  • Bei der vollständigen Preisgarantie, auch reguläre Preisgarantie genannt, dürfen nur Änderungen der Mehrwertsteuer und der Stromsteuer an den Verbraucher „weitergegeben“ werden. Änderungen bei anderen Energiekostenbestandteilen, wie Umlagen, Steuern oder andere Abgaben sind hingegen ausgeschlossen.
  • Die eingeschränkte Preisgarantie ist variabler. Hier werden auch Änderungen an den Steuern Umlagen oder andere Abgaben auf den Verbraucher übertragen. Fixiert sind ausschließlich die Netznutzungsentgelte und der Energiekostenanteil.

Generell gilt: Wenn Preisgarantien nicht für die gesamte Vertragslaufzeit gelten, kann der Anbieter nach Ablauf der Garantie die Preise grundsätzlich erhöhen. Dies betrifft sowohl die direkten Stromerzeugungskosten als auch Steuern und Umlagen. Solche Preiserhöhungen müssen vom Anbieter angekündigt werden. Mit welchem Vorlauf, erfahren Sie in Ihren Vertragsdetails. In der Regel werden Preiserhöhungen mindestens sechs Wochen im Voraus schriftlich angekündigt. Wichtig ist zu wissen, dass Sie dann ein Sonderkündigungsrecht besitzen.

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Unser Ratgeber

So lotsen wir Sie zu Ihrem neuen Stromtarif

1. Wechseln zahlt sich aus: 3 Wechselpilot-Kunden berichten

Dass es sich lohnt, jährlich den Stromtarif zu vergleichen und zu wechseln, sagen nicht nur wir – auch unsere Kunden sind überzeugt. Vier von ihnen berichten Ihnen hier von ihren Erfahrungen – inklusive ihrer jährlichen Ersparnis durch Wechselpilot.

367€ gespart Familie Valet

Nadine Valet, berufstätige Mutter aus Hamburg, ist überzeugt von Wechselpilot: „Ich kann flexibel wählen, in welchen Tarif ich wechseln möchte und in meinem Account jederzeit alle Vertragsdetails online einsehen.“ Mit ihrer fünfköpfigen Familie wohnt die Geschäftsfrau in einer Fünfzimmerwohnung. Dank Wechselpilot spart sie jährlich 367 Euro.

1.000€ gespart Ehepaar Stephan

Das Ehepaar Stephan aus München ärgerte sich jahrelang über seine Stromrechnungen, konnte sich aber nie zu einem Wechsel motivieren. Dann empfahlen Freunde ihnen Wechselpilot und sie stellten fest, dass Stromkosten sparen ein Leichtes sein kann. Für ihre Stadtwohnung mit 110 m² Wohnfläche und 6.000 kWh Verbrauch sparen sie seither 1.000 Euro im Jahr.

1.500€ gespart Unternehmen Amsel Fashion

Für sein Unternehmen Amsel Fashion spart Geschäftsführer Philippos Melachrinos mit Wechselpilot 1.500 Euro im Jahr. „Ich weiß, dass Wechselpilot alle Fristen stets im Blick hat. Ich kann mich so auf wichtigere Dinge in meinem Geschäft konzentrieren.“ Etwa auf die Produktentwicklung, in die seither jeder Euro fließt, der nicht für Stromkosten ausgegeben wird.

Vielleicht sind Sie wie das Ehepaar Stephan: Sie ärgern sich seit Jahren über Ihre Stromkosten, aber Ihren Stromanbieter zu wechseln, erscheint Ihnen wie eine Mammutaufgabe. Spätestens jetzt aber sollten Ihnen zwei Dinge klar sein: Erstens, der Aufwand lohnt sich allemal. Zweitens, Sie müssen ihn nicht alleine bewältigen – Sie können uns um Hilfe bitten.

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Deshalb möchten wir Ihnen gleich zu Anfang eines mit auf den Weg geben: Sollte aus irgendeinem Grund etwas beim Stromtarifwechsel schief laufen, werden Sie nie plötzlich ohne Strom da stehen. Angenommen, es läuft schief, dann landen Sie „im schlimmsten Fall“ statt in Ihrem Wunsch-Stromtarif im Tarif des Grundversorgers Ihrer Stadt. Häufig sind das die Stadtwerke. Das Gute daran: Den Tarif des Grundversorgers können Sie innerhalb von 14 Tagen jederzeit kündigen und den Wechsel in Ihren Wunsch-Stromtarif erneut starten.

Egal, ob aus privatem oder beruflichen Anlass, für jeden Verbraucher rentiert sich ein jährlicher Stromtarifvergleich und -wechsel. Also zögern Sie nicht mehr, sondern steuern Sie – gerne mit uns als Ihr Wechselpilot – Ihren Sparkurs an!

2. Stromtarife vergleichen: Die 3 größten Irrtümer

Um das Thema Stromtarife vergleichen ranken sich einige Irrtümer. Wir möchten mit den drei größten aufräumen.

Irrtum 1: Der billigste Stromtarif ist der Beste

Ein Sparkurs – egal, ob für Strom oder andere Ausgaben – funktioniert am sichersten, wenn Sie vorausschauend denken und bei günstigen Angeboten einen zweiten Blick riskieren. Der billigste Stromtarif auf dem Markt mag für Sie reizvoll sein – und sicher werden Sie sich fragen, warum Sie nicht sofort zuschlagen dürfen. Die Antwort darauf ist jedoch ganz einfach: Weil Sie die Katze nicht im Sack kaufen wollen.

Um das zu veranschaulichen, schauen wir zurück ins Jahr 2019, als die Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH im Jänner in Deutschland Insolvenz anmelden musste. Die BEV hatte zuvor im Jahr 2018 mit einem unschlagbar günstigen Angebot (Neukundenbonus von 25 Prozent des Jahresverbrauchs) etliche Verbraucher für sich gewonnen. Der billige Stromtarif rächte sich jedoch binnen weniger Monate, die BEV verschuldete sich stark. Am 16. Oktober 2019 wurde schließlich das Insolvenzverfahren offiziell eröffnet. Aus 600.000 anfangs erfreuten Kunden wurden letzten Endes 600.000 Gläubiger.

Daher empfehlen wir Ihnen eine gesunde Vorsicht beim Vergleichen und Wechseln Ihres Stromtarifs. Denn der billigste Stromtarif ist nicht immer der beste – nicht immer aber auch der schlechteste. Folgendes sollten Sie stets hinterfragen:

  • Wer steckt hinter dem Stromtarif: Discounter, Stadtwerk oder Konzern?
  • Gibt es Beschwerden über den Stromtarif: Was sagen andere Verbraucher über das Angebot?
  • Ist der Bonus zu schön, um wahr zu sein: Kann das Geschäftsmodell aufgehen?

Irrtum 2: Einmal den Stromtarif wechseln reicht

Es rentiert sich für Sie und Ihren Geldbeutel am meisten, wenn Sie jährlich wechseln. Ja, auch einmaliges Wechseln spart Ihnen eine Menge Geld. Aber nur mittelfristig. Möglich, dass Sie bereits im zweiten Jahr Ihres neuen Stromtarifs feststellen, dass er nun gar nicht mehr so günstig ist wie noch im ersten Jahr. Dahinter steckt eine clevere Masche der Stromanbieter: Sie locken mit attraktiven Angeboten, um Sie dafür dann zur Kasse zu bitten, wenn Sie mitten im Vertrag stecken. Etwa mit saftigen Grundpreiserhöhungen.

Aus genau diesem Grund raten wir Ihnen zu Einjahresverträgen und dem jährlichen Wechsel. So erleben Sie nämlich keine böse Überraschung im zweiten Vertragsjahr – einfach, weil es keines gibt.

Sollten Sie sich dennoch für einen Vertrag über mehrere Jahre entscheiden, rechnen Sie gut nach und lassen Sie gegebenenfalls Boni oder Sachprämien links liegen. Denn nicht selten sind Stromtarife über eine längere Laufzeit günstiger, wenn sie ohne diese Extras starten.

Alternativ überlassen Sie einfach uns den jährlichen Wechsel!

Irrtum 3: Tarife mit Sachprämie lohnen sich

Nein, Stromtarife mit Sachprämie lohnen sich nicht. Zugegeben, es klingt verlockend, wenn Sie zum Stromtarif noch ein Tablet, Smartphone oder sogar einen Fernseher erhalten. Doch Vorsicht: Das „Geschenk“ wird Sie teuer zu stehen kommen – gerade im Vergleich mit einem Stromtarif-Vertrag mit Sofortbonus.

Die meisten Stromtarif-Verträge mit Sachprämie gelten für eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Angenommen, Sie interessieren sich für einen Stromtarif mit iPad. Bedenken Sie, dass Sie zusätzlich zur attraktiven Einmalzahlung für das „Geschenk“ auch monatlich zur Kasse gebeten werden. Sagen wir mit 30 Euro. Dann könnte sich Ihre Stromrechnung auf 77,95 Euro pro Monat bzw. 935,38 Euro pro Jahr belaufen. Ihre Rechnung würde sich dabei zusammensetzen aus:

  • Grundpauschale pro Monat: 37 Euro (der eigentlich etwa 7 Euro beträgt, durch das iPad aber 30 Euro teurer ist)
  • Gebrauchsabgabe pro Jahr: 4,51 Euro
  • Arbeitspreis: 10,79 ct/kWh (Verbrauch pro Jahr: 1.900 kWh)
  • Einmalige Zahlung für das iPad: 4,95 Euro
  • Netzkosten pro Jahr: 276,91 Euro

Für denselben Vertrag ohne das iPad würden Sie im Monat nur 47,95 Euro zahlen, im Jahr 575,38 Euro. Geht es Ihnen bei dem Stromtarif allein um das iPad, dann greifen Sie zu! Bedenken Sie aber, dass dann gegebenenfalls Strompreiserhöhungen im zweiten Vertragsjahr folgen könnten.

Geht es Ihnen bei Ihrem neuen Tarif allein darum, Stromkosten zu sparen, dann entscheiden Sie sich lieber für einen alternativen Stromtarif mit Sofortbonus. Wir setzen dabei dieselben Rahmenbedingungen für den Vertrag ohne iPad voraus, mit zwei Ausnahmen: die Vertragslaufzeit beträgt 12 Monate, der Sofortbonus 213,69 Euro. Dadurch zahlen Sie im Jahr nur noch 356,74 Euro, heruntergerechnet auf die Monate sind das 29,73 Euro. Hinzu kommt, dass Sie nach einem Jahr in einen neuen Stromtarif wechseln können, etwa in einen mit ähnlich vorteilhaftem Bonus.

3. Achtung vor diesen 3 Stromtarifen!

Der Strommarkt ist voller Stromtarife, die nur eines bezwecken wollen: Sie für sich gewinnen. Da die Konkurrenz so hoch ist, sind nicht alle Stromtarife wirklich in Ihrem Interesse, sondern eher in dem des Anbieters. Nehmen Sie sich also vor Fallen in Acht – insbesondere vor folgenden drei Stromtarif-Typen!

Stromtarife mit Sonderabschlag

Bei Stromtarifen mit Sonderabschlag oder Kaution tätigen Sie eine Vorauszahlung an den Stromanbieter. Es ist quasi ein zinsloses Darlehen an diesen. Diese Zahlung muss gleich bei Abschluss des Stromvertrags einmalig gezahlt werden. Sie kann mehrere hundert Euro betragen. Stromtarife mit einer Kaution sind mit die günstigsten am Markt und werden oft von Billiganbietern verwendet.

Pakettarife

Bei Pakettarifen, auch Strompakete genannt, kauft der Verbraucher eine im Vorfeld festgelegte Menge an Strom ein. Das kann im Vergleich zu herkömmlichen Tarifen günstiger sein. Aber Vorsicht: Wenn Sie Ihren Stromverbrauch nicht präzise voraussagen, kann es teuer werden. Denn nicht verbrauchte Strommengen verfallen und, wer mehr verbraucht, zahlt kräftig drauf.

Stromtarife mit Vorkasse

Bei Stromtarifen mit Vorkasse wird der Strom meist bis zu einem Jahr im Voraus bezahlt. Das Problem: Ob der Versorger seriös ist oder nicht, ist manchmal schwierig einzuschätzen. Wenn dieser insolvent geht, kann es sein, dass Sie von dem im Vorfeld gezahlten Geld nicht viel wiedersehen. Wir empfehlen, von diesem Tarif die Finger zu lassen. Die Versuchung kann groß sein, der Ärger im Nachhinein aber ebenso.

4. Unsere Profi-Tipps für den Stromtarifvergleich

Die Erfahrung unserer Kunden zeigt: Stromtarife vergleichen und wechseln muss nicht aufwändig sein und lohnt sich vollkommen. Worauf warten Sie also? Starten Sie mit uns den Wechsel! Wie das geht, erklären wir Ihnen Schritt für Schritt hier.

1. Halten Sie alle wichtigen Unterlagen und Informationen bereit!

Sofern Sie bereits einen Stromtarif haben, aus dem Sie wechseln wollen, sollten Sie sich über Folgendes im Klaren sein:

Ihre Kündigungsfrist hängt von Ihrem Versorger und Vertrag ab. Sie bestimmt, ab welchem Datum Ihr neuer Stromtarif gelten kann. Haben Sie fristgerecht Ihren aktuellen Stromanbieter gekündigt, steht Ihrem neuen Stromtarif nichts mehr im Wege. Sind Sie beim Grundversorger (häufig sind das die Stadtwerke), beträgt die Kündigungsfrist übrigens immer 14 Tage, die Kündigung kann jederzeit erfolgen.

Ziehen Sie um und können Ihren Stromtarif nicht mitnehmen, weil Ihr Anbieter am neuen Wohnort nicht liefert? Dann haben Sie gegebenenfalls ein Recht auf Sonderkündigung, Näheres dazu finden Sie in Ihrem Vertrag. Wurde Ihr Stromtarif erhöht? Dann gilt für Sie in jedem Fall das Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhung.

Für Ihren Haushalt sollte es im Regelfall einen eigenen Zähler geben. Dieser befindet häufig im Keller und erfasst Ihren Stromverbrauch. Jeder Zähler verfügt über eine eigene Nummer, die auf dem Gerät steht. Für Ihren neuen Stromtarif müssen Sie diese Nummer angeben, damit Ihr Versorger weiß, welcher Zähler zu Ihnen gehört.

Diese beiden Heizsysteme werden mit Strom versorgt, weshalb es für sie im Regelfall einen zusätzlichen Zähler gibt. Entsprechend haben Sie die Möglichkeit, für Ihren Haushalt zwei verschiedene Tarife zu buchen: einen für Ihren Haushaltsstrom und einen für Ihren Heizstrom. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Um einen Stromtarif abschließen zu können, müssen Sie wissen, wie viel Strom Sie voraussichtlich in einem Jahr verbrauchen werden. Falls Sie das nicht sicher einschätzen können, hier unsere Erfahrungswerte: Ein 1-Personen-Haushalt verbraucht im Schnitt 1.900 kWh Strom im Jahr, ein 2-Personen-Haushalt 2.900 kWh, ein 3-Personen-Haushalt 3.900 kWh und ein 4-Personen-Haushalt 4.500 kWh.

Beziehen Sie Ökostrom, beziehen Sie Strom aus erneuerbaren Energien – und tun damit der Umwelt etwas Gutes. Gerade in Österreich wird Strom aus Wind- oder Wasserkraft gefördert, wodurch es auf dem Markt viele Ökostromtarife für Sie gibt.

Preisgarantie bedeutet für Sie in der Regel Kostensicherheit. Das heißt, massive Preisschwankungen sollten ausbleiben. Stromtarife von Grundversorgern, etwa den Stadtwerken, sind häufig ohne Preisgarantie.

Stromtarife werden meist mit Mindestvertragslaufzeiten von zwölf und 24 Monaten angeboten. Es gibt aber auch Verträge über die Dauer von einem Monat, drei oder sechs Monaten. Wir von Wechselpilot empfehlen, immer in Einjahresverträge zu wechseln, da Sie auf diese Weise langfristig am meisten Stromkosten sparen. Aus diesem Grund wechseln wir für Sie stets in diese Vertragsarten.

Ein Bonus kann einen signifikanten positiven Einfluss auf Ihre effektiven Stromkosten im Jahr haben. Allerdings nur bei Einjahresverträgen. Andernfalls können sich hinter Stromtarifen mit Bonus clever gestellte Kostenfallen der Stromtarif-Anbieter verstecken. Wenn Sie mit uns wechseln, wechseln wir nur in Verträge mit Bonus, die sich für Sie wirklich auszahlen.

2. Vergleichen Sie Stromtarife!

Stellen Sie sich vor, Sie fliegen in den Urlaub, Ihr Reiseziel: Gesenkte Stromkosten. Sie haben sich dafür bereits eine tolle Packliste zurecht gelegt und auch schon einiges vorbereitet. Damit Sie zielsicher dorthin gelangen, gilt es nun, die richtige Fluggesellschaft – den richtigen Stromtarif – zu finden.

Nutzen Sie dafür Online-Vergleichsportale. Nehmen Sie sich Zeit, um sich jeden Stromtarif gut anzuschauen und den Vergleich gegebenenfalls auf mehreren Portalen durchzuführen. An folgenden Merkmalen erkennen Sie einen fairen Stromtarif:

  • Die Mindestvertragslaufzeit des Stromtarifs beträgt ein Jahr.
  • Der Stromanbieter gehört zu einem Stadtwerk oder einem Konzern, also nicht zu einem Discounter. Bedenken Sie: Viele Billigstromanbieter gehören einem Discounter an, aber eben nicht alle. Es gibt auch zuverlässige Billigstromanbieter. Daher empfiehlt sich immer ein kleiner Background-Check inklusive Kundenerfahrungen.
  • Sie erhalten zu Ihrem Stromtarif einen Sofort- oder Neukundenbonus – Finger weg von Sachprämien!

3. Nutzen Sie Wechselservices wie Wechselpilot!

Wenn Ihnen die Zeit oder vielleicht auch die Geduld und Zuversicht fehlt, einen neuen Stromtarif zu finden, dann nutzen Sie unseren Wechselservice! Dann gilt für Sie nämlich nur noch: zurücklehnen und sparen. Rufen Sie sich noch mal das Bild der Reiseplanung in den Kopf und betrachten Sie uns als Ihr persönliches Reisebüro. Wir finden für Sie garantiert den sichersten Flug an Ihr Ziel „Gesenkte Stromkosten“. Und Sie haben dabei so viel Mitspracherecht, wie Sie wünschen.

Alles, was Sie dafür tun müssen, ist über unser Formular ein Tarifangebot bei uns einzuholen. Halten Sie dafür folgende Informationen bereit:

  • Ihr aktueller Stromanbieter
  • Ihr jährlicher Verbrauch
  • Zählernummer
  • Wechselgrund
  • Kundennummer Ihres jetzigen Anbieters

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