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Wärmepumpenstrom vergleichen – so funktioniert’s!

Lange Zeit kam der Strom für Wärmepumpen vom Grundversorger – und war daher oft recht teuer. Seit der Marktliberalisierung können Verbraucher ihren Anbieter selbst wählen. Interessant sind in diesem Zusammenhang eigene Tarife für Wärmepumpen, da diese bis zu einem Drittel günstiger sein können als reguläre Stromtarife. Voraussetzung für den Tarifwechsel: ein Zweitarifzähler, der den Verbrauch der Pumpe separat vom Haushaltsstrom abrechnet. Trotz der Marktöffnung im Jahr 2001 ist die Anzahl der Wärmepumpentarife überschaubar geblieben. Nicht alle Versorger bieten spezielle Tarife an. Um einen passenden Versorger und einen günstigen Tarif in Ihrer Region zu finden, schreiben Sie uns eine E-Mail an kundenservice@wechselpilot.at und schicken uns am besten Ihre letzte Rechnung mit. Wir melden uns dann mit einem passenden Angebot bei Ihnen zurück.

Alle wichtigen Informationen rund um die Wärmepumpe

1. Was ist überhaupt eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen haben an Bedeutung gewonnen. Es handelt sich dabei um Heizsysteme, die für Ein- und Mehrfamilienhäuser ausgelegt sind. Prinzipiell funktionieren die Geräte nach dem gleichen Schema wie Kühlschränke. Jedoch wird die Wärme im Haus bereitgestellt, während die Kälte nach außen abgegeben wird. Die Funktion kann umgedreht werden, sodass eine Wärmepumpe im Sommer wie eine Klimaanlage das Haus kühlt.

Das System der Wärmepumpe besteht aus zwei Geräten. Diese sind über Leitungen miteinander verbunden, in denen ein Kältemittel zirkuliert. Eine wichtige Funktion übernimmt der Kompressor. Dieser ist im Außengerät der Wärmepumpe untergebracht. Das Kältemittel wird komprimiert und verflüssigt. Durch den ausgeübten Druck erwärmt es sich bei diesem Prozess. Im Haus gibt das Kältemittel dann seine Wärme im Wärmetauscher ab, entweder an ein Speichermedium wie Wasser oder direkt an die Innenluft. Danach wird das Gas wieder zum Außengerät transportiert und verdampft dort. Hierbei kühlt es extrem ab und erreicht Temperaturen unterhalb der Außenluft. Im Wärmetauscher nimmt das Gas dann die Wärmeenergie der Außenluft auf und wird anschließend vom Kompressor erneut verdichtet. Hier schließt sich der Kreislauf.

Jede Wärmepumpe besitzt einen eigenen Stromzähler im Inneren des Hauses.

Aufgrund der klimatischen Gegebenheiten in Deutschland funktionieren Wärmepumpen hierzulande sehr gut. Die Bundesregierung ist früh auf die Technologie aufmerksam geworden und fördert den Einbau im privaten Bereich. Der Vorteil dieser Geräte liegt darin, dass die Heizwärme zu einem großen Teil aus der Außenluft entnommen wird.

Es existieren mehrere unterschiedliche Varianten von Wärmepumpenheizungen. Sie unterscheiden sich vor allem in der Art und Weise, wie die Nutzwärme erzeugt und abgegeben wird. Bei den Luftwärmepumpen wird direkt die Außenluft als Ressource für die Erzeugung der Nutzwärme genutzt.

Vorteile der Wärmepumpe
  • Strom wird nicht zum Heizen benötigt
  • Strom nur für die Kompression des Kältemittels notwendig
  • Echte Alternative zu traditionellen Heizmethoden
  • Wärmepumpen sind wartungsarm
  • Die Geräte erzeugen keinerlei Abgase
  • Spezielle, günstige Stromtarife für Wärmepumpen

2. Unterschied zur Gasheizung

Zunächst einmal benötigt eine Wärmepumpenheizung im Gegensatz zur Gasheizung keinen Brennstoff. Sofern eine Stromquelle vorhanden ist, lässt sich eine Wärmepumpenheizung also völlig autark betreiben. Wärmepumpen sind relativ wartungsarm. Es gibt weniger Verschleißteile als bei einem Heizkessel und auch der Wartungs- und Kontrollaufwand ist geringer als bei einer Gasheizung. Ein großer Vorteil zeigt sich außerdem im Sommer. Das System kann zur Kühlung eingesetzt werden und funktioniert dann wie eine Klimaanlage. Die Wärme wird aus dem Haus abgeführt und im Außenbereich abgegeben.

3. Wärmepumpe oder Gasheizung: Kostenvergleich

Bei der Anschaffung sind Wärmepumpensysteme relativ teuer. Ein großer Teil der Investition entfällt hierbei nicht auf die Technik, sondern entsteht durch die Installationsarbeiten. Dies sind vor allem die Erdarbeiten, die durch die Sonden, Kollektoren oder Brunnen anfallen. So sind bei der Anschaffung einer Erdwärmepumpe mit Gesamtkosten zwischen 12.000 und 20.000 Euro zu rechnen. Luftwärmepumpen sind günstiger, da hier die Tiefbauarbeiten entfallen. Diese sind teilweise ab 8.000 Euro zu haben. Eine Gasheizung mit allen Bauteilen und Arbeiten ist in der Regel für weit weniger zu haben. Für ein Einfamilienhaus werden meist zwischen 4.000 und 10.000 Euro veranschlagt.

Der zweite interessante Aspekt sind die Betriebskosten. Hier sind der Gaspreis und Strompreis interessant. Bei einem Vergleich der Betriebskosten kommt außerdem die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe ins Spiel. Diese bewertet die energetische Effizienz des Systems, also das Verhältnis zwischen der erzeugten Wärme und der dafür benötigten elektrischen Energie. Ein Einfamilienhaus, das im Jahr eine Gasrechnung von 1.500 Euro hat, kann mit einer effizienten Wärmepumpe bis zu 500 Euro jährlich sparen. Rechnet man die gesparten Wartungs- und Inspektionskosten hinzu, rentiert sich eine Wärmepumpe innerhalb von fünf bis zehn Jahren nach der Anschaffung.

4. Für wen lohnt sich eine Wärmepumpe?

Es gibt viele Szenarien, in denen sich der Einbau rentiert. Besonders Eigenheimbesitzer profitieren von einer Wärmepumpe. Da die Wärmepumpe einen Großteil der Energie aus der Umgebungsluft gewinnt, ist diese Technologie sehr effizient. Es wird mehr Heizenergie zur Verfügung gestellt, als das System Strom benötigt. Die laufenden Kosten werden durch eigene Stromgewinnung oder einen speziellen Wärmepumpentarif noch reduziert.

Besonders effizient arbeiten die Systeme in Umgebung, wo ein niedriger Heizbedarf vorhanden ist. Bei den Neubauten sind dies vor allem die Energiesparhäuser. Doch auch bei der Sanierung von älteren Wohnhäusern kommen die Vorteile zum Tragen. In diesen Fällen wird häufig eine Hybridheizung eingebaut. In Kombination mit einem anderen Heizsystem werden dann die Heizkosten gesenkt oder für mehr Komfort gesorgt.

Gleichzeitig sind Wärmepumpen wartungsarm und laufen vollautomatisch. Im zukünftigen intelligenten Stromnetz können sie einen wertvollen Beitrag zur Stabilisierung des Netzes liefern. Die Versorger und Netzbetreiber können die Pumpen fernsteuern und somit die Auslastung ausgleichen. Wird Strom aus erneuerbaren Quellen zum Betrieb genutzt, arbeiten Wärmepumpen komplett klimaneutral.

Tipp: Grundversorgung kündigen & Versorger wechseln

Nach dem Einbau wird die Pumpe zum regulären Strompreis vom Grundversorger beliefert. In der Regel erhält die Pumpe einen eigenen Stromzähler für eine separate Abrechnung. Wie vom normalen Stromvertrag gewöhnt, ist hier ein Anbieterwechsel möglich. Verbraucher haben die freie Wahl unter allen vor Ort verfügbaren Stromanbietern. Damit nicht genug bieten einige Versorger spezielle Wärmepumpen-Stromtarife an. Hierbei profitieren Verbraucher von günstigeren kWh-Preisen und senken somit die Heizkosten weiter.

Wechselpilot übernimmt den Wechsel für Sie und wählt jedes Jahr automatisch den besten Wärmepumpenstromtarif aus. Dadurch profitieren Sie ohne Aufwand von jährlichen Bonuszahlungen und dauerhaft günstigen Preisen.

5. Ist Strom für Wärmepumpen günstiger?

Wärmepumpen haben einen gleichmäßigen Verbrauch und benötigen daher auch nachts konstant Strom. Ähnlich wie bei Nachtstromtarifen bieten Versorger den Strom für Wärmepumpen zu günstigeren Preisen an. So finden Anbieter während weniger verbrauchsintensiven Zeiten zuverlässig Abnehmer für ihren Strom und können Überlasten abbauen. Aber Vorsicht: Günstigere Wärmepumpenstrom-Tarife führen nicht automatisch zu günstigeren Stromrechnungen für Sie.

Den Strom für Ihre Wärmepumpe sowie Ihren übrigen Haushalt beziehen Sie immer beim selben Anbieter. Das heißt, Sie sind darauf angewiesen, dass Ihnen Ihr Stromanbieter ein faires Angebot für beides macht. Jedoch ist es in vielen Fällen so, dass der Tarif für die Wärmepumpe zwar attraktiv ausfällt, Sie beim Haushaltsstrom aber zur Kasse gebeten werden. Lassen Sie sich also von einem günstigen Wärmepumpenstrom nicht sofort zum Vertragsabschluss verleiten. Achten Sie stattdessen genau auf den Grundpreis für den Haushaltsstrom, den Ihnen der Stromanbieter im selben Zuge abnehmen möchte.

Viele Anbieter setzen für Wärmepumpen außerdem Sperrzeiten durch. Wenn das Stromnetz zu Spitzenzeiten wenig freie Kapazitäten hat, suchen Versorger nach Wegen, das Netz zu entlasten. Sperrzeiten erlauben ihnen, Wärmepumpen für kurze Zeiten nicht zu betreiben. Das klingt dramatischer als es ist: Sperrzeiten fallen in der Regel kurz aus – wenn sie überhaupt zum Tragen kommen.

Tipps
  • Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe können zwischen 15.000 und 20.000 Euro liegen. Bund und Länder fördern unter bestimmten Voraussetzungen Privatsanierungen bis zu 8.000 Euro.
  • Eine Wärmepumpe lohnt sich nur, wenn das Gebäude gut isoliert ist und Sie ausschließlich Heizen/Kühlen möchten. Warmwasseraufbereitung ist nur bedingt sinnvoll, da der Stromverbrauch dadurch immens zunimmt.
  • Beim Abschluss eines Wärmepumpenstrom-Tarifs unbedingt auf den Grundpreis für den Haushaltsstrom achten.

6. Der Wechselprozess mit Wechselpilot

Wechselpilot übernimmt die langfristige Optimierung von Strom- und Gaskosten, egal ob für Privat- oder Gewerbekunden. Das Wichtigste: Der automatische Wechselservice vergleicht nicht bloß Tarife, sondern führt den vollständigen Vertragswechsel durch – und das jedes Jahr aufs Neue, um eine wiederkehrende Einsparung zu erzielen.

Schritt 1 Wir starten den Wechsel

Nachdem Sie Ihren Wechsel bei uns in Auftrag gegeben haben, starten wir automatisch den Wechselprozess. Wir fragen beim neuen Versorger an, kündigen den alten Vertrag und übernehmen für Sie die gesamte Kommunikation.

Schritt 2 Ihre Belieferung beginnt

Sobald der neue Vertrag bestätigt wurde, informieren wir Sie über das Startdatum der Belieferung. Während der Vertragslaufzeit hören Sie nur von uns, wenn wichtige Informationen vorliegen. Bei Fragen können Sie sich natürlich immer an uns wenden.

Schritt 3 Sie erhalten eine neue Empfehlung

Etwa vier Monate, bevor Ihr Vertrag ausläuft, erhalten Sie von uns eine Empfehlung für einen neuen Wärmepumpen-Tarif. Wenn wir nicht von Ihnen hören, führen wir den Wechsel automatisch durch – damit Sie auch im folgenden Jahr wieder sparen!

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